Handys für den guten Zweck: Verein Hönnetal im Wandel veranstaltet Sammelaktion

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Sabine Biehs-Romann wirft ein altes Handy in eine der aufgestellten Sammelboxen. Binnen kurzer Zeit hat der Verein „Hönnetal im Wandel“ mehr als 80 Geräte gesammelt.

Balve - Die neueste Aktion des Vereins „Hönnetal im Wandel“ fing mit einem Zufall an. Der Vereinsvorsitzenden Sabine Biehs-Romann fiel plötzlich ihr altes Handy, ein Nokia-Oldtimer, in die Hände. „Es ist zu schade, das Gerät einfach wegzuwerfen“, stellte sie für sich fest – und entwickelte daraus eine Idee.

Schließlich seien noch wertvolle Materialien in dem Handy verbaut, die recycelt werden können. So entschied sie sich, eine Handy-Sammelaktion zu veranstalten. „Mehr als 80 Stück sind schon zusammengekommen“, sagte Biehs-Romann, die die Geräte im Reparatur-Café an der Märkischen Straße lagert. 

„Es hat doch alles noch seinen Wert“, blickte sie auf die verschiedenen Marken und Modelle. „Die können doch nicht einfach in die Tonne.“ Deshalb wurde durch Vereinsmitbegründer Otmar Hermanns eine Verbindung zum Naturschutzbund Deutschland (Nabu) hergestellt, der Sammelboxen zur Verfügung stellt und gewährleistet, dass die Handys ordnungsgemäß zerlegt werden. 

1,60 Euro für jedes Handy

Kurz nachdem die Boxen im Reparatur-Café, vor der Tourist-Information im Bürgerbüro, im Raiffeisenmarkt und im Garbecker Dorfladen aufgestellt worden waren, landeten schon die ersten ausgedienten Telefone darin. 

Der Handy-Inhalt wird nicht nur wiederverwertet, sondern der Nabu bekommt vom Recycling-Unternehmen auch 1,60 Euro für jedes Mobiltelefon. „Dies Geld kommt wieder der Natur zugute“, sagte Biehs-Romann erfreut. Deshalb kündigt sie auch an: „Wir machen weiter mit dieser Sammelaktion“. Bevor die Handys in eine der Boxen geworfen werden, rät Biehs-Romann allerdings, die Speicherkarten zu entfernen und private Daten zu löschen. 

Auch Tablets werden angenommen 

Auch Tablets und Zubehör wie Netzteile, Ladegeräte und Headsets werden angenommen. „Aber keine Festnetz-Telefone einschließlich der schnurlosen Telefone“, so die Vereinsvorsitzende.

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