Handarbeitscafé mit „kreativer“ Verständigung

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Zum internationalen Handarbeitscafé bringen einige Frauen auch ihre Kinder mit. Diese haben augenscheinlich auch sehr Freude daran, das Häkeln zu erlernen.

Balve - Mehr als 20 Frauen aus sieben Nationen besuchten jetzt das zweite Handarbeitscafé. Den Frauen wurde die Gelegenheit geboten, beim Nähen, Stricken, Häkeln und Sticken kreativ zu sein und neue Techniken zu lernen. Auch mitgebrachte Kinder lernten Häkeln.

Wichtig sei den Organisatorinnen des Handarbeitscafés aber vor allem ein entspanntes Miteinander und Kennenlernen über alle Nationen und Konfessionen hinweg bei Kaffee, Tee und Keksen, betonen sie. Der Alltag könne so für eine Weile außen vor bleiben.

Und dieses Konzept sei aufgegangen: „Frauen verschiedener Herkunft arbeiteten problemlos zusammen und halfen einander fröhlich und konzentriert“, berichten die Veranstalter. Die Verständigung sei durch die unterschiedlichen Sprachen teilweise „sehr kreativ“ gewesen, habe aber in der Regel zum gewünschten Erfolg geführt, teilen die Organisatoren mit.

Weitere Teilnehmerinnen seien immer gerne gesehen. Wolle- und Stoff-Spenden, aber auch alle anderen Handarbeitsmaterialien werden weiterhin angenommen. Das Handarbeitscafé verfügt über zwei Nähmaschinen. Weitere seien gesucht. Auch Kinderautositze wären eine große Hilfe, da die Frauen teilweise aus den Unterkünften abgeholt werden.

Das internationale Handarbeitscafé im Rahmen des Bündnisses für Flüchtlinge findet donnerstags von 16 bis 18 Uhr im evangelischen Gemeindehaus an der Hönnetalstraße 25 statt. Nächster Termin ist nach dem Jahreswechsel der 14. Januar 2016.

Weitere Informationen gibt Birgit Weber unter der Rufnummer 0 23 75 / 24 34. Bei ihr können auch Materialspenden abgegeben werden.

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