Haltepunkt Schulzentrum ist endlich doch noch fertig

Am Bahnhof in Binolen stehen diese Holz-Eisenbahn und dieser Sandkasten tatsächlich. Die Eisenbahnfreunde Hönnetal lassen sich gerne von der Wirklichkeit inspirieren.

Balve -  Wenn es draußen schneit, dann macht es erst richtig Spaß, mit der Eisenbahn zu spielen – deshalb stellen die Eisenbahnfreunde Hönnetal ihr Hobby auch gerne bei diesem Wetter vor. Im Güterschuppen am Binoler Bahnhof haben die Modellbahnbauer die inzwischen auf 30 Meter angewachsene Anlage im Maßstab 1:87 aufgebaut und zeigen dort den Fahrbetrieb in den 60er-Jahren. 18 Züge stehen seit Samstag bereit, in den Fahrplan aufgenommen zu werden.

Jeweils von 13 bis 17 Uhr und noch bis Dienstag, 30. Dezember, machen sich die Nahverkehrs-, Eil-, Sonder- und D-Züge (Spur: H0) auf den Weg von Neuenrade aus bis zum Uhu-Tunnel. Erstmals dabei ist der vor vielen Jahren angedachte Haltepunkt am Schulzentrum Balve. Die niemals in die Tat umgesetzten Pläne wurden somit von der Modellbahngruppe zumindest im Miniaturformat gebaut.

Auch im inzwischen dritten Jahr, in welchem die Mini-Hönnetalbahn in Binolen zwischen Weihnachten und Silvester aufgebaut und in Betrieb ist, sind es wieder die Details, die die Besucher staunen lassen. Kleine Figuren und Szenen beleben die Landschaft; dazu gehören auch die Holzeisenbahn und der Sandkasten am Binoler Bahnhof.

Beide gehören seit 2013 zum Gesamtbild des Binoler Bahnhofs, passen sich aber perfekt der nostalgischen Hönnetalbahn an. „Wir lassen uns jedes Mal etwas Neues einfallen“, sagt Gerd Humme. Er ist mit Daniel Friedrich, Ludger Moog und Alfons Blumenkamp einer der Macher, die diese Anlage einrichteten und am Leben halten. Lobende Worte gab es von den Besuchern für die an Einzelheiten reiche Landschaft.

In den beiden Vorjahren wurden zwischen den Feiertagen jeweils gut 700 Besucher gezählt. Nach eher geringen Besucherzahlen am ersten Tag in diesem Jahr machen sich die Verantwortlichen jetzt Hoffnung darauf, dass nun Groß und Klein den ersten Schnee hinter sich gelassen haben und auch den Weg zum Binoler Bahnhof wieder finden.

Von Julius Kolossa

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