Grundschulen Langenholthausen und Balve gehen einen Verbund ein

BALVE ▪ Die Gemeinschaftsgrundschule Langenholthausen wird Ende dieses Schuljahres aufgelöst und ab Schuljahresbeginn 2012/13 als Teilstandort der Gemeinschaftsgrundschule St. Johannes Balve geführt.

Das ist der Beschlussvorschlag, den der Ausschuss Schule, Kultur, Soziales, Sport gestern Abend einstimmig annahm und nun dem Rat der Stadt vorlegen wird.

Zu dem Vorschlag gehört ein weiterer Punkt: Sollte in den folgenden Jahren die Mindestklassengröße von 18 Schülern nicht erreicht werden, wird der Teilstandort geschlossen.

Die Sachdarstellung von Bürgermeister Hubertus Mühling legte noch mal dar, dass die Bezirksregierung einer Ausschreibung der Schulleiterstelle aus rechtlichen Gründen nicht nachkommt. Somit standen – wie schon bei der Ausschusssitzung im Juni – zwei Varianten für die Ausschussmitglieder zur Wahl: Die Schließung und der Verbund zwischen den Grundschulen Balve und Langenholthausen.

Der Ausschuss musste nicht überlegen: Er will, dass die Schule in Langenholthausen bleibt. Johannes Wortmann (CDU) betonte: „Wir haben jeden Zipfel ergriffen und daran gezogen.“ Dennoch sei es nicht gelungen, die Schule selbstständig zu erhalten. Die jetzige Entschluss sei immerhin ein Kompromiss. Zudem haben Eltern und Schüler Klarheit, wie es weitergeht. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Johannes Schulte sagte, nun liege es bei Verwaltung und Schule, den Eltern und Kindern die Vorbehalte gegenüber einer Verbundschule zu nehmen. Als gutes Beispiel nannte er den Verbund der Grundschulen Neuenrade und Affeln. „Wenn die Schülerzahlen stabil bleiben, ändert sich nichts“, ergänzte er. Die Eltern müssten das Angebot jetzt annehmen.

Die Zustimmung des Rates gilt als Formsache. ▪ acn

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