Ausschuss Umwelt, Planen, Bau

Entwürfe für Innenstadt-Pflasterungen in Balve

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Die Mitglieder des Ausschusses Umwelt, Planung, Bau nahmen gestern drei erste Entwürfe für die Neugestaltung des öffentlichen Raumes in der Innenstadt in Augenschein. Ein vierter käme möglicherweise bis zur Ratssitzung noch dazu.

Balve - Die erste Sitzung des Ausschusses Umwelt, Planung, Bau nach der Sommerpause begann mit einem Außentermin. Auf dem Schulhof der Balver Grundschule lagen Musterflächen von drei Betonherstellern zur Auswahl, mit denen die Straßen-, Wege-, und Platzoberflächen für den öffentlichen Raum in der Innenstadt gestaltet werden könnten.

Hartmut Scharf vom Bauamt und Gerold Kalkowski vom Planungsbüro Pesch + Partner erläuterten die unterschiedlich gestalteten Pflasterungen, die Ablaufrinnen sowie die an den Gebäuden anliegenden Natursteinstreifen. Gemacht wurden Angebote von den Firmen Metten aus Overath, Klostermann aus Coesfeld und Lintel aus Brilon. Die Firma Werding aus Essen-Kupferdreh habe noch Zeit bis zum 22. September, ein Angebot vorzulegen, da die nächste Ratssitzung erst am Mittwoch, 27. September, eine Entscheidung treffe. Bürgermeister Hubertus Mühling freute sich: „Die Hersteller kommen alle aus Nordrhein-Westfalen.“

Ein erstes Stimmungsbild ließ sich in der Ausschusssitzung nicht erstellen, wollte sich doch kein Mitglied über Gefallen oder Nichtgefallen der verschiedenen Farbtöne und Verlegemuster äußern. Alle Bürger haben noch bis zum 27. September die Gelegenheit, sich an der Grundschule selbst ein Bild zu machen. Dreikönigsgasse, Hoffmeisterstraße und Drostenplatz sollen mit einer dieser drei oder vier Varianten gestaltet werden.

Zunächst einmal aber werde ein Mini-Kreisel geplant, teilte Bürgermeister Hubertus Mühling mit. „Die Planungsvereinbarung mit dem Landesbetrieb sind getroffen worden, ebenso die Kostenvereinbarung mit Land und Bund“, sagte er. Aktuell stünden noch die Planungen über die Gehwege an. Mühling: „Baubeginn ist in den Sommerferien des nächsten Jahres.“ Die Arbeiten erfolgen unter halbseitigen Sperrungen der Straße.

Nach dem Kreisel werde der Ausbau der Dreikönigsgasse vorgenommen. Die Anlieger würden über die Pläne im Herbst gesondert informiert. Es wird dann gepflastert, wegen der hohen Belastungen werden die Flächen in den Kurven und Einmündungen asphaltiert. „Mehrere tausend Quadratmeter“ würden in der Innenstadt neu gestaltet.

Im weiteren Verlauf der Ausschusssitzung kamen Bedenken des Landrats und der Bezirksregierung zur bisher vorliegenden Ergänzungssatzung Kurze Straße in Langenholthausen zur Sprache. Eine neue Fassung der Ergänzungssatzung müsste Pflanzmaßnahmen mit den Eigentümern in städtebaulichen Verträgen absichern. Außerdem müsse das Bebauungsplanverfahren nach § 13 b BauGB umgestellt und durchgeführt werden.

Einstimmig fiel die Entscheidung, dass der Aldi-Markt an der Hönnetalstraße seine Verkaufsfläche um 100 auf dann 1100 Quadratmeter erweitern dürfe.

Mit Blick auf das in Bau befindliche Integrationszentrum mit Kindergarten in Beckum betonte der Bürgermeister: „Es läuft nach Plan.“ Der Rohbau sowie Decke und Bodenplatte seien fertiggestellt. Ab Oktober werde der Holzrahmenbau errichtet, ebenso würden dann die Dacharbeiten durchgeführt und Fenster eingebaut. „Bis Winter soll das Gebäude dicht sein, damit der Innenausbau durchgeführt werden kann“, schloss Mühling. Im Frühjahr werde mit den Arbeiten im Innenbereich begonnen, sodass die Inbetriebnahme ab dem neuen Kindergartenjahr nach den Sommerferien 2018 erfolgen könne.

Besseren LTE-Empfang mache schließlich die Firma „Telefonica Deutschland“ (bisher O2) durch eine Modernisierung der Leitungen in Langenholthausen und Beckum möglich.

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