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Großübung: Feuerwehr und Rettungsdienst MK üben gemeinsam

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Von: Günter Cordes

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Zwei Personen waren in dem schwerbeschädigten Unfallfahrzeug eingeklemmt und mussten von den Einsatzkräften befreit werden. Die Leiter und Beobachter der Übung schauten dabei genau hin.
Zwei Personen waren in dem schwerbeschädigten Unfallfahrzeug eingeklemmt und mussten von den Einsatzkräften befreit werden. Die Leiter und Beobachter der Übung schauten dabei genau hin. © Cordes, Günter

Viel Blaulicht am Samstag auf der Kreisstraße 11 zwischen Langenholthausen und Garbeck: Der Rettungsdienst des Märkischen Kreises hatte gemeinsam mit der Kreisleitstelle und der Freiwilligen Feuerwehr Balve eine Großübung organisiert.

Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 11 stellte das Übungsszenario dar. Insgesamt waren etwa 50 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz.

Der Einsatz war eine wichtige Übung für die Auszubildenden des Rettungsdienstes des Märkischen Kreises sowie für die Freiwillige Feuerwehr Balve. Rettungsdienst, Kreisleitstelle und Feuerwehr hatten die Übung, an der insgesamt 50 Einsatzkräfte mitwirkten, gemeinsam organisiert.

Sechs Verletzte

Das Übungsszenario auf der K11, die für mehrere Stunden gesperrt war: ein Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw, einem Traktor, einem landwirtschaftlichen Anbaugerät sowie einem Radfahrer. Dabei wurden insgesamt sechs Personen verletzt (drei schwer, drei leicht), zwei davon waren eingeklemmt.

Ziel der Übung war es, den Auszubildenden des Rettungsdienstes MK ein realitätsnahes Einsatzszenario zu bieten. Gleichzeitig sollte das Abarbeiten eines Großschadensereignisses trainiert und die Zusammenarbeit mit den örtlichen Feuerwehren geschult werden. Vom Rettungsdienst nahmen 20 Mitarbeiter an der Übung teil, darunter Auszubildende, Praxisanleiter, die ärztliche Leitung des Märkischen Kreises, ein Notarzt sowie Mitarbeiter der Kreisleitstelle. Darüber hinaus waren etwa 30 Kräfte der Feuerwehr im Einsatz. Nach der knapp dreistündigen Übung folgte eine detaillierte Nachbesprechung.

Einsatzkräfte werden für den Ernstfall vorbereitet

„Der Rettungsdienst des Kreises legt großen Wert darauf, die Mitarbeiter mit modernsten Gerätschaften auszustatten und sie regelmäßig zu schulen, damit die Bürger im Ernstfall die bestmögliche medizinische Versorgung erhalten“, heißt es in der Mitteilung des Kreises zur Großübung.

Am Straßenrand kümmerten sich die Mitarbeiter des Rettungsdienstes um die Verletzten.
Am Straßenrand kümmerten sich die Mitarbeiter des Rettungsdienstes um die Verletzten. © Cordes, Günter

Die Aktiven der Feuerwehr waren schon gegen 7 Uhr am Samstagmorgen im Einsatz, um dieses Szenario so real wie nur möglich darzustellen. Patrick Schäfer und Lukas Busche von der Löschgruppe Hönnetal hatten gemeinsam mit Michael Hering (Rettungsdienst MK und Sanitäter-Ausbilder), gemeinsam diese Übung ausgearbeitet.

THW Balve kümmert sich um Sperrung

Das Balver THW kümmerte sich um die Sperrung der Straße, die Landmaschine stellte die Firma Hepping zur Verfügung.

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