Großkontrolle der Polizei im Hönnetal

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Balve - Um schwerpunktmäßig Motorradfahrer zu überprüfen, führte die Polizei am Mittwoch einmal mehr eine Großkontrolle an der Bundesstraße 515 im Hönnetal durch.

In Höhe der Klusensteiner Mühle waren von 1795 gemessenen Fahrzeugen 33 schneller als die erlaubten 50 km/h (davon zwei Kräder). Ein Motorradfahrer raste mit 77 km/h durch die Messstelle. Ihn erwartet eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. Weil der Biker sich zudem uneinsichtig zeigte, wird der Vorgang an die Bußgeldbehörde abgegeben, denn die Polizei unterstellt dem Raser zumindest bedingten Vorsatz. „Dies zieht in der Regel die Verdoppelung des Bußgeldes auf 140 Euro und einen Punkt nach sich“, schreibt die Polizei. 

Hinzu kamen fünf Anzeigen wegen technischer Veränderungen an Autos und Feststellungen hinsichtlich des Kreislaufwirtschaftsgesetzes sowie der Gewerbeordnung. An einem getunten VW Golf hatte der Besitzer die Veränderungen nicht prüfen und eintragen lassen. Das führte zum Erlöschen der Betriebserlaubnis und zur Untersagung der Weiterfahrt. 

Ladung nicht richtig gesichert

In Volkringhausen passierten 1654 Fahrzeuge die Messstelle. 103 (davon zwei Kräder) waren schneller als das erlaubte Tempo 50. Zwei Autofahrer bekommen in den nächsten Wochen Post mit einem Bußgeldbescheid. Ein Autofahrer nutzte verbotswidrig sein Handy. Ein weiterer hatte Ladung nicht richtig gesichert. 

In der Tempo-50-Zone in Beckum waren von 1525 überprüften Fahrzeugen 145 (davon acht Kräder) zu flott unterwegs. Der Tagesschnellste fuhr mit 89 km/h durch die Messstelle. Bei technischen Überprüfungen von Motorrädern wurde bei einem Krad festgestellt, dass der Hinterreifen abgefahren war (60 Euro, ein Punkt). 

Kleintransporter ohne Kontrollgerät

Ein rumänischer Kleintransporter mit Anhänger fuhr ohne EG-Kontrollgerät. Der Fahrer musste noch vor Ort 500 Euro Sicherheitsleistung hinterlegen, um das Verfahren zu sichern. In drei Fällen wurden während der Fahrt Handys benutzt (jeweils 100 Euro, ein Punkt). 

An einem überlauten VW Golf stellten die Polizisten eine Manipulation an der Abgasanlage fest. Ein Messgerät ergab eine Geräuschentwicklung von 100 Dezibel. Das Auto wurde für weitere Untersuchungen sichergestellt.

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