Großes Interesse am Neubau des Integrationszentrums

Die Besucher stellten schnell fest, dass der Neubau eine Menge Platz bietet. Insbesondere für den Kindergarten eröffnen sich demnächst neue Perspektiven.

Beckum - Der Tag der offenen Baustelle am Samstag sorgte für Betrieb an der Nikolausstraße.

Während der Fertigstellung der Dacharbeiten führten Bürgermeister Hubertus Mühling, Bauleiter Ernst-Reiner Schulte und Beckums Ortsvorsteherin Julia Jost viele Interessenten durch den Rohbau des Kindergarten mit Integrationszentrum.

„Wir haben hier noch einige Baustellen“, berichtete der Bauleiter, der für das technische Gebäudemanagement in der Stadt zuständig ist. So könnten die Maler noch nicht mit den Spachtelarbeiten beginnen, weil drinnen die Luftfeuchtigkeit zu hoch sei und die Wände nicht trocken würden. Dementsprechend verzögern sich die Arbeiten der Fliesenleger.

„Wir hatten im vergangenen Jahr zu viel Wasser, und es war auch viel zu kalt“, sagte Ernst-Reiner Schulte. Seit Beginn der Sommerferien 2017 wird auf einer mehr als 3600 Quadratmeter großen Fläche gebaut; viel Erde und Baumaterial wurden bewegt. Jetzt finden Dacharbeiten statt, die Maler sollen so schnell wie möglich mit ihrer Tätigkeit beginnen. Dann können andere Gewerke folgen. Für Wärme sorgt eine Fußbodenheizung, der Strom kommt aus einem Blockheizkraftwerk. Damit wird auch die Grundschule versorgt. Neben ansprechend gestrichenen Wänden und mit Fliesen gestalteten Fußböden sollenabgehängte Akustikdecken für ein angenehmes Raumgefühl sorgen.

Weitläufig ist das Gebäude in der oberen Etage, die dem Kindergarten vorbehalten ist. „Endlich viel Platz“, freute sich Kindergartenleiterin Magdalene Lenze Im Neubau, der mit dem Beginn des neuen Kindergartenjahres am 7. August eröffnet werden soll, eröffnen sich für die Erzieher und die Kinder viele neue Möglichkeiten. Insgesamt stehen mehr als 700 Quadratmeter Nutzfläche auf beiden Etagen zur Verfügung.

Zum Verkauf soll das alte Kindergartengebäude am Sürkenstein angeboten werden. Christian König vom Kirchenvorstand wies darauf hin, dass zurzeit die Bewertung von einem Makler vorgenommen werde. Das Gebäude wurde zunächst als Schwesternwohnheim, ab den 1950-er Jahren als Kindertageseinrichtung genutzt.

Sollte sich für das Haus auf dem fast 1500 Quadratmeter großen Grundstück kein Käufer finden, werde von einem Abriss ausgegangen. Dann solle nur noch das Grundstück angeboten werden.

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