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„Große Maschinen“ landen in Beckum

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Von: Julius Kolossa

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Die Jet-Modellflieger waren mit ihren Flugzeugen am Wochenende in Beckum zu Gast. Die Modelle weckten dabei auch das Interesse der jungen Besucher, wie hier Finn (1) mit seiner Mutter Jennifer.
Die Jet-Modellflieger waren mit ihren Flugzeugen am Wochenende in Beckum zu Gast. Die Modelle weckten dabei auch das Interesse der jungen Besucher, wie hier Finn (1) mit seiner Mutter Jennifer. © Kolossa, Julius

Reger Flugverkehr herrschte am Wochenende auf dem Modellflugplatz am Beckumer Feld zwischen Beckum, Volkringhausen und Eisborn. 20 Jet-Piloten waren dort zu Gast.

„Dieses Freundschaftstreffen der Modellflieger, die größere Modelle als unsere Flugzeuge fliegen, kam durch unsere Kontakte zustande, und findet zum ersten Mal bei uns statt“, sagte Gerd Amelung, Vorsitzender des Flugmodellclubs Beckumer Feld.

Auf dem Gelände des Vereins wurden Modellflugzeuge bis 25 Kilogramm Gewicht geflogen wurden. „Bis zu zehn Minuten kann so ein Flug dauern, bei dem Flüge bis 150 Meter Höhe möglich sind“, erzählte Marius Euteneier, der aus München in die Hönnestadt gekommen war. Mit 21 Jahren war er der jüngste Teilnehmer dieses Treffens, hat sich aber bereits als internationaler Top-Pilot im Showflug einen Namen gemacht.

Maschine bis zu 350 km/h schnell

„Mir macht es Spaß, diese großen Maschinen zu fliegen“, erzählte er über sein Hobby. In Beckum ging Euteneier mit einer „Mephisto“ an den Start. „Bis zu 350 Stundenkilometer ist sie schnell.“ Mit seiner Fernbedienung hatte er seine Maschine aber perfekt im Griff. „Sie ist designt, um gut zu fliegen“, beschrieb Euteneier diese etwa 5000 Euro teure Investition.

Der junge Pilot, der Mechatronik studiert, hat bereits mit sechs Jahren mit seinem Hobby angefangen. „Damals noch ganz klassisch mit einem Modell-Segler.“ Nach und nach entwickelte er seinen Flugstil mit größeren und schnelleren Modellen. „Dabei erhebe ich keinen Anspruch auf maßstabsgerechte Original-Nachbauten – das ist nicht mein Flugstil.“ Mit anderen Piloten steht er im Austausch über Elektronik, Pneumatik und Lackiertechnik. „Modellflieger bringen Fachwissen mit“, sagte dazu Gerd Amelung.

Modellflieger kommen aus ganz Deutschland

Am Wochenende überließ er den Gästen bereitwillig das Feld. Diese reisten dazu nicht nur aus München, sondern unter anderem auch aus Bautzen, Aurich, Frankfurt und Stuttgart mit Wohnmobilen und Campern an. Und auch die Besucher ließen sich begeistern, beispielsweise der einjährige Finn aus Hemer, der mit seiner Mutter Jennifer die Modellflugzeuge in Volkringhausen genau unter die Lupe nahm. Die Modellflieger ließen es zu, dass ihre Flugzeuge im Mittelpunkt standen, und beantworteten auch Fragen dazu.

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