Grabenfräse bahnt sich ihren Weg durch Eisborn

+
Die Grabenfräse wühlte sich mit 275 PS durch das Eisborner Erdreich. ▪

EISBORN ▪ Unermüdlich hat sich die Grabenfräse am Mittwoch und Donnerstag ihren Weg durch das Eisborner Erdreich gebahnt. Auch Steine konnten sie nicht aufhalten. Mit seinen 275 PS sorgte das Monstrum in zehn Stunden dafür, dass ein 800 Meter langer Versorgungsgraben vom Alten Pastorat bis ins Horster Feld verlegt wurde.

Gestern erfolgten die restlichen Arbeiten bis zur neuen Biogasanlage. Denn von dort aus wird bald Gas bis zum 1400 Meter entfernten Blockheizkraftwerk geleitet. Das treibt einen Motor an, was Strom erzeugt. Das dabei entstehende heiße Wasser wird zu den Eisborner Hotels geleitet, die noch einmal 300 Meter entfernt liegen.

Der Eisborner Straßen- und Tiefbauunternehmer Markus Krämer hatte das Familienunternehmen Haliti Sylejman aus der Oberpfalz mit den Arbeiten beauftragt: „Das ist die kleinste der in Deutschland verfügbaren Fräsen.“ 50 Zentimeter breit sind die Versorgungsgräben, auf der Straße zum Friedhof 1,60 Meter tief. „Bis heute Mittag werden die Doppelrohre für die Fernwärme hier verlegt und mit Sand und Schotter aufgeschüttet, so dass diese Strecke wieder befahrbar ist“, sagte Markus Krämer am Mittwoch. Danach findet die Verlegung der Gasleitung bis zur Biogasanlage statt. All das, was sich auf den Feldern neben den Gräben türmt, wird dort wieder zur Abdeckung der verlegten Rohre verwendet. ▪ jk

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare