Gotteshaus verwüstet

In Garbeck trieben Unbekannte ihr Unwesen – mutmaßlich aus blinder Zerstörungswut.

GARBECK ▪ „Wir rechnen mit einem Schaden zwischen 5000 und 10 000 Euro.“ Pfarrer Andreas Schulte hatte am Wochenende eine bittere Bilanz zu ziehen – in der Nacht von Freitag auf Samstag machten sich Vandalen an der Garbecker Dreikönigskirche zu schaffen.

Mutwillig rissen die unbekannten Täter das Missionskreuz von der Außenfassade des Gotteshauses herunter. Des Weiteren zerstörten sie die Blende des Türschlosses der Sakristei – ins Innere der Kirche gelangten sie allerdings nicht. Doch damit noch nicht genug: Mit zwei Kugeln warfen die Randalierer die bunten Fenster mit Bleiverglasung der Dreikönigskirche ein. „Das ist auch mit Abstand der größte Schaden“, weiß Schulte.

Der Kirchenvorstand bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach den Tätern – er hat eine Belohnung in Höhe von 500 Euro für sachdienliche Hinweise ausgesetzt. Der Vorfall, so schätzt Pfarrer Schulte, muss sich zwischen Freitagabend 21 Uhr und Samstagmorgen 9 Uhr ereignet haben, denn: „als unsere Küsterin am Freitagabend ging, war noch alles in Ordnung“. Sie war es auch, die am Samstagmorgen den Schaden als Erste bemerkte. „Mit versuchtem Einbruch hat das meiner Meinung nach nichts mehr zu tun. Das ist pure Sachbeschädigung und Vandalismus“, so Schulte. ▪ sr

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