„Gottes Geist eint“: Ökumenische Sternwallfahrt am 5. Juni

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Wilhelm Grothe, Lars Beuter, Claudia Kaluza, Dieter Kuhlo-Schöneberg und Jürgen Bischoff (von links) besprachen am Donnerstag den weiteren Ablauf der Sternwallfahrt.

Garbeck - Gemeinsam machen sich am Pfingstmontag, 5. Juni, die Katholiken aus dem Pastoralverbund Balve-Hönnetal mit den Evangelischen Christen aus Balve und den Christen aus Neuenrade – Evangelische Kirche und Katholische Kirche St. Mariä Heimsuchung – auf den Weg zur ersten ökumenischen Sternwallfahrt, die mit einem Gottesdienst bei der Firma Balver Zinn in Garbeck gefeiert wird.

Im Lutherjahr gehen aber nicht nur die beiden christlichen Konfessionen aufeinander zu, es ist auch die erste gemeinsame Feier der Bistümer Paderborn und Essen.

Dazu passt das diesjährige Motto „Gottes Geist eint“. Pastor Jürgen Bischoff: „Uns eint mehr als uns trennt“. Er traf sich am Donnerstag im Garbecker Jugendheim mit Pastor Wilhelm Grothe für die Balver Katholiken mit Lars Beuter, Evangelische Kirchengemeinde Balve, Claudia Kaluza, St. Mariä Heimsuchung, und Pfarrer Dieter Kuhlo-Schöneberg, Evangelische Kirchengemeinde Neuenrade, um den weiteren Ablauf zu besprechen.

Pfarrer Kuhlo-Schöneberg hält die Festpredigt, der Gottesdienst wird gestaltet vom Shalomchor und dem Evangelischen Posaunenchor. Die Versorgung der erwarteten 1000 Besucher mit Speis und Trank ist ganz in der Hand der Neuenrader: Die katholischen und evangelischen Frauen backen Kuchen und Torten, die von der Jugendfeuerwehr verkauft werden. Außerdem werden Würstchen angeboten. Hiermit sind die Balver aus der Pflicht, denn diese gestalten bereits das silberne Priesterjubiläum von Pfarrer Andreas Schulte am Pfingstsonntag.

Vier Buslinien sind für den Montag eingerichtet worden: Linie 1 (Eisborn, Volkringhausen, Beckum, Garbeck), Linie 2 (Altenaffeln, Affeln, Blintrop, Küntrop), Linie 3 (Mellen, Langenholthausen, Balve), Linie 4 (Neuenrade). Die Fahrzeiten stehen im Pfarrbrief und auf den Flyern, die in vielen Geschäften und den Kirchen ausliegen. Für die Fußwallfahrer werden drei Gebetsstationen vorbereitet.

Vieles ist schon organisiert worden für diese ganz besondere Wallfahrt, deren Idee anlässlich des Gedenkjahres „500 Jahre Martin Luther“ aufkam. Seit dem vergangenen September arbeiten Katholiken und Protestanten aus Balve und Neuenrade zusammen im Liturgie- und Organisationsteam. Jetzt geht es auf die Zielgerade, die letzten Absprachen müssen getroffen werden.

„Wir machen uns mit Gottes Geist auf den Weg“, freut sich Pastor Bischoff. Der evangelische Pfarrer Dieter Kuhlo-Schöneberg: „Es ist ein wichtiges Zeichen, dass wir mit Jesus nach 500 Jahren gemeinsame Schritte nach vorne machen.“

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