Glasfaserkabel: Bauarbeiten in Balve machen Probleme

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So sieht es derzeit fast überall in Balve aus: Um die Glasfaserkabel zu verlegen, finden Bauarbeiten statt.

Balve - An vielen Stellen im Stadtgebiet tun sich fast täglich neue Baustellen auf, überall ist Baulärm zu hören, und die rot-weißen Warnbaken gehören schon zum Stadtbild.

„Unsere Stadt wird perforiert“, sagte dazu Bürgermeister Hubertus Mühling am Mittwoch während der Ratssitzung. 

Anlass dafür sind die auftraggebenden Unternehmen innogy und Telekom, die Glasfaserkabel und Anschlüsse für schnelleres Internet in der Hönnestadt verlegen lassen. 

Dabei sind die Arbeiter sehr robust zu Werke gegangen, hätten beim Verlegen der Kabel bereits einige Wasserrohrbrüche verursacht, die repariert werden mussten. 

Extrem hohe Baustellendichte 

„Eine derartige Konzentration von Bauarbeiten haben wir noch nie gehabt“, sagte Mühling. Dass jetzt zeitgleich zwei Internetanbieter tätig sind, verlange den Balvern einiges an Geduld ab. 

„Wie steht es um die Infrastruktur der Stadt?“, wollte Lorenz Schnadt wissen. Der UWG-Fraktionsvorsitzende machte sich Sorgen um den Zustand der Straßen nach Abschluss der Bauarbeiten. Denn auf sorgfältige Feinarbeiten werde keinen großen Wert gelegt; manche Straßen und Wege seien nach der Fertigstellung der Baumaßnahmen richtige Buckelpisten. 

„Die Unternehmen stehen unter Termindruck“, wusste Bürgermeister Mühling, der aber schnelles und unvollständiges Arbeiten nicht als Entschuldigung gelten lassen will. Seitens der Stadt sei inzwischen ein Baustellen-Management am Werk, das die Bauarbeiten unter die Lupe nehme. Tiefe der Arbeiten, Verlauf und die Wiederherstellung des ordnungsgemäßen Zustands am Ende gehören dazu. 

Hubertus Mühling versicherte mit Blick auf die Straßen und Wege: „Wir stellen sicher, dass dieses städtische Anlagevermögen erhalten bleibt.“

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