Gesundheitscampus: Infos über das neue Pflegestärkungsgesetz

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Annegret Röllmann, Pflegeberatung Märkischer Kreis, informierte über das neue Pflegestärkungsgesetz.

Balve - Über das neue Pflegestärkungsgesetz, mit dem die Versorgung Pflegebedürftiger auf eine neue Grundlage gestellt wird, informierte Annegret Röllmann, Pflegeberatung Märkischer Kreis, 16 Teilnehmer im Campus – darunter Mitglieder des Betreuungsteams vom Café Treffpunkt und interessierte Mitbürger.

Mit dem neuen Begutachtungsinstrument können die Beeinträchtigungen und die vorhandenen Fähigkeiten von Pflegebedürftigen genauer erfasst und die individuelle Pflegesituation in den fünf neuen Pflegegraden zielgenauer abgebildet werden. 

Förderungen für zusätzliche Betreuungsleistungen und auch Verhinderungs- und Kurzzeitpflege können in Anspruch genommen werden, würden aber nicht genutzt, stellte die Pflegeberaterin dar. Gründe seien entweder Unkenntnis oder aus Scham wegen der Demenzerkrankung. 

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung berichtete Horst Riedel über das Netzwerk Demenz aus Hemer. Die Betreuungsangebote in Balve bauen aufeinander auf, können aber auch miteinander verknüpft werden. So bietet der Verein Treffpunkt Demenz Balve die Gruppenbetreuung im Café Treffpunkt drei Mal pro Woche je drei Stunden mit einem qualifizierten Helferteam an; auch häusliche Betreuung wird angeboten. 

Je nach Grad der Pflege kann auch weiterführend die Tagespflege eine Lösung für die Betreuung darstellen, wenn der Gast ambulant betreut werden kann. Im Altenheim St. Johannes ist es möglich, die Urlaubszeit in der Kurzzeitpflege stationär zu verbringen. 

Schreitet die Erkrankung weiter fort, ist oft eine stationäre Betreuung notwendig. Diese kann im Altenheim St. Johannes und neuerdings auch in der Demenz Wohngemeinschaft Senior Care im Gesundheitscampus genutzt werden. 

Weitere Informationen über Betreuungsangebote gibt es unter www.treffpunkt-demenz-balve.de oder unter Tel. 0 23 75/20 44 00.

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