Gesucht: Zukunftsvisionen für Langenholthausen

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Barbara Wachauf und Guido Grote hoffen auf die Beteiligung und die Ideen der Langenholthausener.

LANGENHOLHTHAUSEN -  Ideen, Wünsche und Träume, die die Zukunft des Schulgebäudes in Langenholthausen betreffen, sollen ab sofort bis zum 10. April gesammelt werden. Im Rahmen der Sitzung des Vereinsforums haben die Teilnehmer am Montag beschlossen, aktiv an einem Konzept für die zukünftige Nutzung des Gebäudes mitzuarbeiten. Möglichst viele Langenholthausener sollen sich beteiligen.

Von Carla Witt

Noch in dieser Woche soll flächendeckend ein Fragebogen an alle Dorfbewohner verteilt werden. „Wir hoffen, dass sich möglichst viele äußern und ihre Ideen mitteilen“, betonte Guido Grote, Schatzmeister des Vereinsforums. Wer seinen Namen nicht preisgeben will, könne seine Meinung selbstverständlich auch anonym äußern. Besonders würde sich Langenholthausens Ortsvorsteherin Barbara Wachauf aber freuen, wenn viele Dorfbewohner bereit wären, in den Wochen nach Ostern an einer Konzepterstellung für die Gebäudenutzung mitzuarbeiten. „Grundsätzlich ist alles denkbar, auch seitens der Stadt“, betonte Guido Grote nach einer entsprechenden Anfrage aus der Runde. Querdenken sei erlaubt und erwünscht.

Wachauf und Grote berichteten über ihre Erfahrungen im Rahmen eines Besuches des Mehrgenerationenhauses im Altenaer Stadtteil Knerling. „Auch das ist ein ehemaliges Schulgebäude“, stellte Grote fest. Ein Teil des Gebäudes sei unter anderem mit Fördergeldern zu einem Jugend- und Seniorentreff umgebaut worden. In Altena sei den Langenhothausenern geraten worden, vor der Konzepterstellung an die Öffentlichkeit zu gehen, um so möglichst viele Dorfbewohner einzubinden. „Allerdings müssen wir uns darüber klar sein, welche Teile des Gebäudes wir nutzen können“, erinnerte Grote an die finanzielle Belastung, die eine Anmietung für die Vereine mit sich bringen würde.

Dass grundsätzlich Interesse an der Gebäudenutzung besteht, wurde anschließend deutlich: So könnten sich die Mitglieder des Historischen Vereins Langenholthausen beispielsweise vorstellen, eine Dauerausstellung in der Schule zu präsentieren. Die katholische Landjugend würde sich über einen Raum für die regelmäßigen Treffen freuen und auch kfd und TuS würden das Gebäude gerne nutzen.

Auf rege Beteiligung hofft die Ortsvorsteherin auch bezüglich des Dorfentwicklungsplans. „Die Lenkungsgruppe hat sich am Dienstag im Rathaus getroffen“, berichtete Barbara Wachauf. Für Dienstag, 16. April, sei ein Treffen im Garbecker Pfarrheim geplant. „Gemeinsam mit den Garbeckern wollen wird dann Ideen für die Zukunft sammeln“, betonte Wachauf. „Mindestens ein Vertreter aus jedem Verein sollte daran teilnehmen, je mehr, je besser“, redete die Ortsvorsteherin den Anwesenden ins Gewissen: „Alle sind zur Teilnahme aufgefordert, denn es geht um die Zukunft unseres Dorfes.“ Bei der Veranstaltung handele es sich um einen Einführungsabend. Wachauf: „Es wird Folgetermine geben.“

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