Solisten begeistern beim Benefiz-Konzert

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Der Gemischtstimmige Chor Balve bereicherte das Programm mit dem mehrsätzigen „Gloria, Sanctus, Agnus Dei“ von Rathgeber, und schließlich beim letzten Stück, dem „Sanctus Benedictus“.

BALVE ▪ Werke aus der Zeit des Barocks und der Romantik erklangen am Sonntag in der Evangelischen Kirche Balve im Rahmen des Benefiz-Konzertes, zu dem der Förderverein der Kirche eingeladen hatte. Die etwa 100 Zuhörer erlebten ein Programm, das sowohl auf die Solisten Gerd Radeke (Trompete) und Heike Hallaschka (Sopran) aus dem münsterländischen Havixbeck als auch auf die Sängerinnen und Sänger des Gemischtstimmigen Chores aus Balve zugeschnitten war.

„Ich bin stolz darauf, solche hochkarätigen Künstler in unserer Kirche begrüßen und hören zu dürfen“, sagte Pfarrer Christian Weber bei der Konzerteröffnung.

An der Orgel hatte am Sonntag der Kantor der Heilig-Geist-Kirche in Menden, Helmut Brandt, Platz genommen. Und Brandt hatte viel zu tun, kam doch die Königin der Instrumente bei jedem der elf ausgewählten Werke zum Einsatz.

Unter der Gesamtleitung von Günter Brücker war mit Kompositionen von Händel, Rathgeber, Telemann und Bach der Bereich der prunkvollen Barockmusik abgedeckt worden. Mit Mendelssohn-Bartholdy und Faurè kamen Meister der Romantik zur Geltung.

Günter Brücker erklärte: „Gabriel Faurè war der Mozart des 19. Jahrhunderts.“ Dies stellte Heike Hallaschka bei den beiden Werken „Pie Jesu“ und „Cantique de Jean Racine“ eindrucksvoll unter Beweis. Die sympathische Sängerin überzeugte das Publikum. Dieses belohnte die Darbietungen mit reichlich Beifall.

An der Trompete begeisterte Gerd Radeke. Er brillierte nicht nur im Zusammenspiel mit seiner Frau Heike Hallaschka sondern auch gemeinsam mit dem Organisten. Radeke brachte unter anderem eine Suite aus der berühmten Wassermusik von Georg Friedrich Händel zu Gehör.

Die drei Musiker gaben schon bei den ersten beiden Händel-Stücken „Eternel Source of Light Divine“ und „Let the Bright Seraphim“ eine Kostprobe ihres Könnens. Zur vollen Geltung kam der Klang der Orgel bei den „Präludium d-Moll (Mendelssohn-Batholdy) und bei dem Werk „Gute Nacht, o Wesen“ (Bach).

Der Gemischtstimmigen Chor bereicherte das Programm mit dem mehrsätzigen „Gloria, Sanctus, Agnus Dei“ von Rathgeber, und schließlich beim letzten Stück, dem „Sanctus Benedictus“. Dazu hatten sowohl die beiden Solisten als auch die Sängerinnen und Sänger aus Balve im Altarraum Aufstellung genommen, um gemeinsam für einen krönenden Abschluss des Benefizkonzertes zu sorgen. Für diesen Abschluss eines gelungenen Abends revanchierte sich das Publikum mit stehenden Ovationen. Der Erlös kommt der evangelischen Kirche in der Hönnestadt zu Gute. ▪ jk

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