900 Gäste beim Oktoberfest

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Beste Stimmung in der Balver Höhle.

Balve – Wer bisher die Musikkapelle Schloss Zeil Leutkirchen aus dem Allgäu nicht kannte, weiß seit dem Oktoberfest in der Balver Höhle was diese Musiker auf dem Kasten haben.

Schon beim Einmarsch in den Felsendom sorgten die Kapelle für Stimmung. Bevor die Musiker und Musikerinnen die Bühne betraten, spielten sie mitten im Publikum – und hatten so schon die Herzen der vielen Gäste gewonnen. Natürlich durfte der bayerische Defiliermarsch nicht fehlen. Bis spät in die Nacht heizten die Allgäuer das Publikum an. 

Dass die bayerische Tracht auch im Sauerland immer populärer wird, zeigte sich in der Höhle. Fast alle Besucher kamen im schicken Dirndl oder in der Lederhose – und sie hatten gute Laune mitgebracht. So auch eine 25-köpfige Gruppe der St.-Peter-und-Paul-Schützenbruderschaft aus Mülheim. Vorstandsmitglied Rainer Stamen erklärte: „In dieser Höhle zu feiern ist einfach fantastisch“. Er war zuletzt 1990 während des Kreisschützenfestes im Felsendom. Als er vom Oktoberfest hörte, stand für ihn fest: „Wir fahren nach Balve.“ Ebenso begeistert war eine Damengruppe aus Hamm, die in der Höhle den Junggesellinnen-Abschied feierte. 

Spannend war der Wettkampf um das Bierhumpen-Stemmen. Zahlreiche Damen und Herren stellten ihre Kräfte unter Beweis. Doch so einfach wie es aussah war es nicht, das mussten einige Teilnehmer schnell feststellen. Am Ende siegte bei den Damen Tanja Pfänder aus dem Allgäu und bei den Herren Janos Siegmann aus Lüchte bei Lippstadt. 

Circa 900 Gäste feierten in der Höhle. Die St.-Sebastian-Schützenbruderschaft Balve hatte schon im Vorfeld keine Kosten und Arbeit gescheut, um die Höhle dem Anlass entsprechend zu dekorieren. Mehr als 1000 blau-weiße Luftballons schmückten den Felsendom, ebenso Tische in diesen Farben. Dafür hatte Schaufensterdekorateur Peter Hering mit Hilfe der Schützenbrüder gesorgt. Doch nicht nur die Deko war bayerisch, auch das Essen war typisch: Es gab Leberkäse und Grillhaxen mit Beilagen von Höhlengastronom Andreas Lehmann. Das Bier wurde nicht aus kleinen, üblichen Gläsern getrunken, sondern aus Halb-Liter-Krügen. Selbst bayerische Brezeln wurden angeboten, so war für das leibliche Wohl bestens gesorgt. 

Die Gäste aus dem Allgäu wurden schon am Freitagabend im Schützenheim von der Bruderschaft empfangen. Die Musiker hatten sich die Hönnestadt als Ziel für ihren jährlichen Ausflug ausgesucht. Sie besuchten auf der Hinfahrt Würzburg und kamen so erst am späten Abend in Balve an, wo sie bis zum gestrigen Morgen verweilten.

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