Kultur

Zukunftswerkstatt in der Bücherei

Eine Wolke entsteht mit warmen Wasser und Eiswürfeln bei der Herbstferienaktion in der Balver Stadtbücherei.
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Eine Wolke entsteht mit warmen Wasser und Eiswürfeln bei der Herbstferienaktion in der Balver Stadtbücherei.

Balve – Gelungene Premiere der Zukunftswerkstatt Bücherei im Rahmen der Herbstferienaktion.

„Das ist der beste blaue Vulkan auf der ganzen Welt“, jubelten Mira, Johanna und Nikita am Dienstag über ihr gelungenes Experiment in der Bücherei. Die drei Mädchen erreichten mit dem optimalen Mischverhältnis von Backpulver, Essigsäure, Wasser und Geschirrspülmittel ein optimales Ergebnis: Aus einem mit Alufolie abgeklebten Glas, das an einen Vulkantrichter erinnerte, begann es nach dem Einfüllen aller Substanzen sofort zu brodeln und zu fließen. Die blaue Färbung war durch die Zugabe entsprechender Lebensmittelfarbe entstanden. „Wir haben keine Lust auf Pink“, begründete Mira diese Entscheidung.

Hauseigene Tablets

Doch die Farbe hatte keinen Einfluss auf das Ergebnis, sondern diente nur der Optik. „Es soll auch was fürs Auge geboten werden“, sagte dazu Büchereileiterin Steffi Friske, die dieses und drei weitere Projekte für die 13 Kinder, die an der Herbstferienaktion der OGS teilnahmen und dabei auch die Bücherei besuchten, vorbereitet hatte. „All dies gehört zu unserer Zukunftswerkstatt Bücherei, die an diesem Tag ihre Premiere feiert“, betonte Steffi Friske. Denn das Büchereiteam hat nun die technischen Möglichkeiten mit hauseigenen Tablets eigene Programme zu schreiben und Projekte zu entwickeln. Diese sind so gestaltet, dass die Besucher diese ganz einfach nachmachen können. So die „Wolke im Glas“.

Heißes Wasser und Haarspray

Hierfür wird heißes Wasser in ein Glas geschüttet, das mit Haarspray angefeuchtet war, und dieses dann abgedeckt. Oben drauf kommen zwei bis drei Eiswürfel, die im Inneren des Glases für eine Wolkenbildung sorgen. „Lassen wir die Wolke ins Freie“, waren Pia, Miriam und Fanouri gespannt, wie sich ihre Schöpfung an der frischen Luft verhalten würde. Und sie wurden nicht enttäuscht, denn hier wurde die Wolke noch einmal richtig groß.

Die Kinder waren begeistert, die Büchereileiterin ebenso. Es machte ihr Freude zu sehen, wie die Mädchen und Jungen bei der Sache waren. Viel zu erleben und nebenbei zu lernen hatten die Kinder in der Bücherei, denn an einer anderen Stelle programmierten sie einen Roboter, der Spaziergänge unternahm, und wieder woanders wurden eine kleine Schnecke aus Legosteinen, die leuchten können, und auch ein Ventilator zusammengebaut. Die Bauanleitung dafür hatten die Kinder selbst geschrieben. „Ja, es ist kinderleicht“, wusste Steffi Friske, die niemanden überfordern wollte. Und so war es auch nicht, vielmehr hatten alle viel Spaß an dieser Sache. Die Premiere der „Zukunftswerkstatt Bücherei“ war gelungen.

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