„Geben-und-nehmen-Bude“ wird sehr gut angenommen

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Helmut Schäfer hat die Verwaltung der Geben-und-nehmen-Bude übernommen. Er weiß, dass in diesem Jahr Puzzle, Spiele und Stofftiere besonders gefragt sind.

Balve - Seit die „Geben-und-nehmen-Bude“ am IBS-Parkplatz am Samstag eröffnet hat, wird das Angebot sehr gut angenommen. Das berichtet Helmut Schäfer, der von seinem Büro am Drostenplatz das kleine Häuschen immer im Blick hat.

Schäfer hat wieder die Verwaltung der durch den Balver Fachhandel vor fünf Jahren ins Leben gerufenen Bude übernommen. Morgens um 9 Uhr schließt er das kleine Holzhäuschen auf, abends um 17 Uhr schließt er die Tür ab. Das Konzept ist einfach: Jeder legt in der Bude das ab, was er entbehren kann, und nimmt dafür etwas, was er gebrauchen kann.

Das Angebot kann sich sehen lassen: von einer Stehlampe bis hin zu Untersetzern reicht die Auswahl. „Puzzles, Spiele und Stofftiere sind sehr gefragt“, hat Helmut Schäfer schon den Trend der ersten Tage ausgemacht. Vor der Eröffnung des Weihnachtsmarktes eröffnete die Bude – mit den Resten der Aktion aus dem vergangenen Jahr, der in zwei Bananenkartons gelagert war. Nicht einmal eine Woche ist vergangen – und schon ist jeder Zentimeter in den Regalen belegt. Auf dem Boden steht ein Globus, gleich daneben liegen Turnschuhe und im Eingangsbereich stapeln sich verschiedene Bücher.

„Die Resonanz ist sehr gut“, berichtet Helmut Schäfer. Auch die Flüchtlinge seien von den Aktiven des Bündnisses für Flüchtlinge über Sinn und Zweck der „Bude“ informiert worden – und hätten diese schon besucht. Das Angebot wechselt ständig, wobei die Verantwortlichen großen Wert darauf legen, dass die Dinge, die ankommen, auf den ersten Blick einen ordentlichen Eindruck machen. „Müll wird sofort entsorgt,“ erklärt Schäfer. In diesem Sinne appelliert er auch an die Nutzer, die „Geben-und-nehmen-Bude“ nicht zur Entsorgung von Sperrmüll zu nutzen.

Geöffnet ist das Häuschen noch bis zum 21. Dezember. jeweils montags bis freitags. Die dann noch übrig gebliebenen Bücher sollen an die Öffentliche Bücherei verschenkt werden, andere Dinge würden bis zum nächsten Jahr eingelagert.

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