Böse Überraschung: Haus Annabell schließt Ende Oktober

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Das Seniorenheim Haus Annabell in Garbeck wird Ende Oktober geschlossen und anschließend umgebaut.

Garbeck - Das Seniorenheim Haus Annabell im Tiefental schließt zum 31. Oktober dieses Jahres. „Um allen Anforderungen nach dem Wohn- und Teilhabegesetz entsprechen zu können, sind umfangreiche Umbaumaßnahmen erforderlich“, teilte Einrichtungsleiter Martin Betker auf Anfrage mit.

Nach eingehenden Prüfungen durch Unternehmen der Projektentwicklung und Bauunternehmungen sei es nicht möglich, diese Umbaumaßnahmen, geplant ist eine Sanierung und Erweiterung, während des laufenden Betriebs durchzuführen. „Die hierdurch entstehenden erheblichen Belastungen für die Bewohner wären nicht zu verantworten“, sagte Betker.

Diese Entscheidung der Trägergesellschaft Haus Annabell GmbH über das baldige Ende des seit dem 1. Juni 1999 bestehenden Seniorenheims trifft 33 Pflegebedürftige, darunter auch Demenzkranke, und deren Angehörige sowie 40 Mitarbeiter. Dazu Martin Betker: „Für die Pflegebedürftigen werden neue Heimplätze gesucht. Hier unterstützen wir selbstverständlich im Rahmen unserer Möglichkeiten.“
Einrichtungen aus dem Märkischen Kreis und dem Hochsauerlandkreis sollen ihre freien Plätze melden. Diese würden den Angehörigen dann mitgeteilt.

In Aktion getreten ist inzwischen auch der Pflege-Fachdienst des Märkischen Kreises. Pressesprecher Hendrik Klein teilte mit, dass seit Mittwoch 50 Altenpflegeeinrichtungen im Märkischen Kreis, Arnsberg und Sundern angeschrieben wurden: „Erste positive Rückmeldungen liegen bereits vor.“ Dem Kreis werde jede Woche der aktuelle Stand mitgeteilt. Der Fachdienst, so Hendrik Klein, sei zuversichtlich, alle Bewohner in anderen Seniorenheimen unterbringen zu können.

Zur Zukunft der Mitarbeiter sagte Betker: „Ebenso signalisieren die Einrichtungen, dass freie Stellen in den Bereichen Pflege, Sozialer Dienst, Hauswirtschaft und Verwaltung gegeben sind, so dass der Träger des Hauses sicher ist, dass alle Mitarbeiter neue Arbeitsplätze finden werden.“ Entsprechende Informationen würden den Mitarbeitern bekannt gegeben werden.

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