Garbecker Schützen müssen für neue Vogelstange viel zahlen

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Die Planung für die neue Vogelstange wurden präsentiert.

Garbeck – Tief in die Tasche greifen müssen die Schützen für ihre neue Vogelstange. Ob die bis zum Schützenfest steht, ist unklar. 

Die Garbecker Schützen investieren viel Geld in eine neue Vogelstange. „Mehr als 20 000 Euro“, sagte Hubertus Schulte, Vorsitzender der Bruderschaft Heilige Drei Könige, während der Jahreshauptversammlung. Zur genauen Höhe der Kosten konnte Schulte noch nichts sagen.

 Denn bisher könnten die zusätzlich anfallenden Kosten für das Fundament, den Schusskasten und den Abriss der alten Vogelstange noch nicht beziffert werden, teilte der Vorsitzende mit. 

Sanierung kostet 7000 Euro

Dass aber die alte Vogelstange ihre Dienste geleistet hat, darüber waren sich alle einig. Inzwischen häuften sich aber die Anfälligkeiten, so dass eine Sanierung der Seile und Technik schon mit 7000 Euro zu veranschlagen sei. 

Für dieses Jahr wurde die alte Vogelstange allerdings auch ohne Sanierung noch einmal abgenommen, so dass beim Schützenfest vom 13. bis 15. Juli in jedem Fall wieder ein König ausgeschossen werden kann – auch, falls die neue Anlage bis dahin nicht stehen sollte. 

Der Vogel, auf den am Schützenfestmontag angelegt wird, wird diesmal von Stephan Honert kostenlos zur Verfügung gestellt. Ist es doch inzwischen sein 25. Schützenvogel, den er für die Garbecker Bruderschaft baut. 

"Aushängeschild für Garbeck"

„Die neue Anlage wird ein Aushängeschild für Garbeck sein“, sagte Vorsitzender Schulte. Bestellt wurde sie mit einer Höhe von 17 Metern, Motorbremse und vollverzinkt. Drei Meter niedriger als die Vorgängerin ist sie, erfülle aber alle Voraussetzungen. 

Die Schützen vertrauten dem Vorstand, dass sich die Kosten im Rahmen halten werden, versprachen zugleich aber auch, sich an der Spendenaktion zu beteiligen. Ab zehn Euro kann jeder Schützenbruder mitmachen. 

Anbau stößt auf Skepsis

Schwer taten sich die Mitglieder dagegen, einem 54 Quadratmeter großen Anbau an die Schützenhalle zuzustimmen, in dem Bänke und Tische gelagert werden sollen. Über den Status der Vorplanung ist dieses Projekt mit geschätzten 50 000 Euro Baukosten noch nicht hinaus gekommen, Nun soll der Vorstand noch einmal nachrechnen, ob günstigere Lösungen möglich sind. 

Jungschützen starten

In den Startlöchern stehen die Jugendlichen, die eine eigene Jungschützenabteilung gründen wollen – in der Geschäftsordnung und Satzung wird diese bereits erwähnt. „Wir vom Vorstand unterstützen unsere jungen Mitglieder“, sagte Oberst Manfred Schwermann. 20 Interessierte im Alter zwischen 16 und 24 Jahren sind es mittlerweile. Auch ein Jungschützenfest planen sie.  

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