Frauenchor greift nach dem höchsten Titel

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Vorsitzende Christiane Nühse (rechts) mit den Jubilaren und wieder gewählten Vorstandsmitgliedern.

GARBECK -  Ein musikalisch wichtiges Jahr wird 2014 für die 35 Sängerinnen vom Frauenchor Garbeck, denn am 31. Mai steht für sie in Neheim das Wertungssingen in der Kategorie „Meisterchor“ an. Chorleiter Frank Rohrmann stimmte im Rahmen der Jahreshauptversammlung am Montag darauf ein: „Die Probenbeteiligung muss besser werden.“ Sonst hielt er nur Lob bereit, hätte sich doch der Chor nach der Konzertchor-Prüfung vor zwei Jahren qualitativ verbessert.

Von Julius Kolossa

Die Entscheidung, sich der höchsten Chor-Wertung zu stellen, fiel nach dem guten Bewertungen, die die Jury im Jahr 2012 vergab, Frank Rohrmann zu unserer Zeitung: „Vor einem Jahr wurden dann die Überlegungen sehr konkret, uns schon sehr schnell für ein weiteres Leistungssingen anzumelden.“ Und dafür wird seit dem Ende der Sommerferien geprobt: „Auf zum fröhlichen Jagen“, „Chor der Engel“, „Soon ah will be done“ als selbst gewählte Lieder und das Pflichstück: „Fröhlicher Regen“. Für den Frauenchor Garbeck wäre der „Meisterchor“-Titel die höchste Auszeichnung in 48 Jahren Chorgeschichte – und damit auch die höchste für einen Frauenchor in unser Region.

Deshalb lässt es der Chor auch nach 14 Auftritten bei Dorfveranstaltungen und auf Sängerfesten im vergangenen Jahr jetzt auch nicht ruhiger angehen, denn neben den Proben stehen Teilnahmen in Hachen, Volkringhausen, Affeln und Balve im Terminkalender. In der Pfarrkirche Heilige Drei Könige findet am 13. Dezember wieder ein Weihnachtskonzert statt, an dem auch der Musikverein, der MGV und das ChorAtelier teilnehmen werden.

Zur Aufbesserung der Kassenlage fiel mehrheitlich die Entscheidung, den Beitrag von bisher 45 Euro auf 55 Euro zu erhöhen – der Abschluss einer Diskussion, der beim Vorstand für Erstaunen sorgte, wurde doch von der Vorsitzenden Christiane Nühse der Vorschlag unterbreitet, den Jahresbeitrag um nur fünf Euro anzuheben. Aus den Reihen der Versammlung kam die Idee, daraus eine runde Summe zu machen.

Bei den Wahlen gab es keine Überraschungen, denn die bisherigen Amtsinhaberinnen wurden jeweils einstimmig wieder gewählt: Dagmar Weische als zweite Kassiererin und Resi Häuser als zweite Schriftführerin. Neu im Amt für die Betreuung der 150 passiven Mitglieder bei Geburtstagen ist Sigrid Gregori für Gertrud Bansen. Keine Probe verpasst haben Josefa Drenkelfuß und Dagmar Weische.

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