Garbecker Paul Schulte seit zwei Jahren Präsident des Volksmusikerbundes NRW

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Paul Schulte hat jetzt die Hälfte seiner Amtszeit als Präsident des Volksmusikerbundes erreicht.

Garbeck - Seit zwei Jahren steht Paul Schulte, 64, als Präsident des Volksmusikerbundes NRW 50 000 Mitgliedern in 1000 Vereinen vor. Der Garbecker hat jetzt die Hälfte seiner Amtszeit hinter sich und sagt dazu zu unserer Zeitung: „Man kann viel bewegen.“

Dazu gehört, einmal in der Woche die Amtsgeschäfte in den Düsseldorfer Landtag zu verlegen, um die Politiker von der Bedeutung der Musik zu überzeugen. 

Vieles werde ehrenamtlich gemacht, so Schulte, aber ganz ohne finanzielle Unterstützung vom Land kommen die Musiker in ihrer Arbeit doch nicht aus. „Und das bedeutet viel Überzeugungsarbeit“, fasst Schulte zusammen. Es sei nicht immer einfach, die entsprechende Bedeutung der Musikvereine für die Dörfer, Städte und Gemeinden hervorzuheben, denn dazu gehöre mehr, als nur das Abspielen vom Notenblatt oder die obligatorischen Übungsstunden. 

Paul Schulte steht als Präsident des Volksmusikerverbundes NRW 50 000 Mitgliedern in 1000 Vereinen, wie dem Musikzug Langenholthausen, vor.

Auch die Anschaffung der Instrumente für den Nachwuchs sowie darauf abgestimmte Jugendarbeit machen Vereinsarbeit aus, die es zu fördern gilt. Paul Schulte hat Gefallen an dieser Überzeugungsarbeit auch deshalb, weil er allmählich Gehör bei den Politikern findet, dass es im Sinne aller ist, Fördermittel bereitzustellen. Der Präsident weiß um die Bedeutung der Musik, denn seit 52 Jahren gehört er dem Musikverein Amicitia Garbeck an, dessen Hauptorchester er als Klarinettist unterstützt. 

Im Märkischen Kreismusikverband leitete er als Vorsitzender seit 1996 die Geschicke, im Volksmusikerbund trat er 2010 die Nachfolge von Friedel Reising als Vizepräsident an. Und erst nach seiner Pensionierung war der Oberstudienrat Paul Schulte bereit, die Position des Präsidenten zu übernehmen und damit Jochen Westermann abzulösen. 

Damit steht er für die Sache der Laienmusiker für Spielmannszüge und Blasmusik ein. „Ich habe Spaß daran“, will er weiterhin viel für diese gestalten.

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