KFD braucht die Jugend - vor allem unter 40

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Annegret Haarmann, Sigrid Reinken, Michaele Pütter, Gunhild Busche, Vikar Tobias Kiene und Renate Grevener vom Leitungsteam der KFD Garbeck.

Garbeck – Gesucht: Frauen unter 40. Die KFD Garbeck  braucht Nachwuchs. Denn 96 der 421 Mitglieder sind 80 und älter.

Die KFD Garbeck braucht Nachwuchs – und zwar dringend. Denn die Zahl der älteren Mitglieder steigt immer weiter an. Inzwischen sind es 96 Mitglieder, die bereits das 80. Lebensjahr erreicht haben. Schwierig wird es – und das wurde bei der Jahreshauptversammlung deutlich –, die unter 40-Jährigen zu gewinnen. 

Insgesamt gehören 421 Mitglieder zur KFD, darunter 48 beitragsfreie Fördermitglieder. Im vergangenen Jahr sind elf Mitglieder verstorben, sechs Frauen wurden neu aufgenommen. Vor vielen Jahren sei es selbstverständlich gewesen, als junge Mutter in die KFD einzutreten, sagte Vorsitzende Sigrid Reinken, die im Amt bestätigt wurde. Heute aber stünden andere Interessen im Vordergrund. „Wir bleiben dran“, machte sie den Frauen aber Mut. 

Die Gemeinschaft pflegen sie beim Seniorenturnen und mit israelischen Tänzen. Mangels Interesse findet keine Krabbelgruppe mehr statt. Ungebrochen ist hingegen das Interesse in der KFD, Gutes zu tun. Und so haben die Frauen den Rest des Erlöses vom 45. – und letzten – Adventsbasar gespendet. Denn die Veranstaltung können die Mitglieder personell nicht mehr stemmen. 

Über 160 000 Euro sind bei den Basaren zur Weihnachtszeit insgesamt gespendet worden. Die letzten Spenden erhalten nun der De-Cent-Laden (400 Euro), Missionsprojekte in Peru (300 Euro) und Afrika (900 Euro). Weitere 220 Euro wurden zwischen der KFD -Balve zu ihrem 100-jährigen Bestehen und Dr. Cosmas Alule aufgeteilt.

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