Garbeck begrüßt neuen Pastor

Pastor Jürgen Bischoff (rechts) hat am Sonntag in Garbeck offiziell seinen Dienst angetreten.

GARBECK ▪ Mit einem festlichen Gottesdienst haben die Garbecker Katholiken am Sonntag ihren neuen Pastor Jürgen Bischoff begrüßt.

Der Musikverein Amicitia Garbeck gab der Messe den musikalischen Rahmen, Fahnenabordnungen der Vereine aus Garbeck und den früheren Wirkungsstätten von Pastor Bischoff begleiteten die Zelebranten zum Altar.

Es sei heute nicht mehr selbstverständlich, einen neuen Priester begrüßen zu können, betonte Pfarrer Andreas Schulte. Entsprechend groß sei die Freude, dass das Pastoralteam der beiden Pastorlaverbunde Balver Land und Oberes Hönnetal nun aus vier Priestern, einer Gemeindereferentin und drei Diakonen bestehe. In den nächsten zwei Jahren gelte es nun, die beiden Pastoralverbünde zu einer Einheit zusammenzuführen.

Pastor Bischoff zitierte seinen Weihespruch, als er sich für die Willkommensgrüße bedankte: „Ich will nicht der Herrscher Eures Glaubens, sondern der Diener Eurer Freude sein“. So sehe er auch seine Aufgabe im neuen Wirkungskreis. Den Balver Raum kenne er bereits aus seiner Vikarszeit in Menden. In den letzten sechs Jahren habe er im Pastoralverbund Borchen gearbeitet, der aus fünf Gemeinden bestehe. Die Zahl von elf Kirchen in den beiden hiesigen Pastoralverbünden habe ihn zunächst erschreckt. „Aber wenn wir das Ganze mit Herz und Hand anpacken, werde ich die Herausforderung sicherlich meistern“, so der 42-Jährige.

Am Ende des Gottesdienstes überreichte Maria Gerken als Sprecherin des Pfarrgemeinderates dem neuen Pastor symbolisch ihr Schlüsselbund. Damit möge er die Herzen der Menschen aufschließen. Im Pfarrheim überreichte der Pfarrgemeinderat dem neuen Pastor einen mit einer Mitra geschmückten Präsentkorb, gefüllt mit Waren und Gutscheinen. Sie sollten dazu beitragen, dass er sich an seinem neuen Wohnsitz schnell wohlfühlen könne. Die Begegnung von Mensch zu Mensch auf Augenhöhe sei ihm wichtig, betonte Pastor Bischoff. Gaststätten und Schützenhallen seien als Orte der Begegnung wichtig für ein Dorf, sagte er – und ließ Taten folgen: Am Abend sah er sich bereits in der Garbecker Schützenhalle das WM-Spiel Deutschlands gegen Australien an.

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