Offenes Ganztagsangebot in Balve hat sich gut entwickelt

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38 Mädchen und Jungen nehmen das Ganztagsangebot von Diplom-Sozialarbeiter Marcus Klein in Balve wahr.

Balve - „Unsere OGS in Balve ist mittlerweile ein Erfolgsmodell“, stellt Bürgermeister Hubertus Mühling fest. Marcus Klein, der im März des vergangenen Jahres die Leitung übernommen hat, sei ein echter Glücksgriff. „Er und sein Team arbeiten sehr gut“, stellt Mühling dem Diplom-Sozialarbeiter und seinen Mitarbeitern ein hervorragendes Zeugnis aus.

Klein hatte angekündigt, an seinem neuen Arbeitsplatz eine Menge bewegen zu wollen. „Als ich angefangen habe, waren elf Kinder in der Betreuung“, erinnert sich der OGS-Leiter. Inzwischen nehmen 38 Mädchen und Jungen das Ganztagsangebot wahr. Auch baulich hat sich inzwischen einiges verändert.

„Zwei große Räume, mit einer Bastel- und einer Spielecke sind komplett renoviert worden“, berichtet Klein. Darüber hinaus verfügt die OGS mittlerweile über ein Badezimmer, das mit mehreren Waschbecken ausgestattet ist. So hätten die Schüler jetzt auch Gelegenheit, sich nach dem Mittagessen die Zähne zu putzen. „Das Badezimmer ist aus einer Rumpelkammer entstanden“, sagt der Diplom-Sozialarbeiter.

Auch der Raum, in dem die Kinder ihre Hausaufgaben erledigen können, ist mit einem neuen Anstrich und einem neuen Fußbodenbelag versehen worden. Neue Tische und Stühle stehen den Mädchen und Jungen dort ebenfalls zur Verfügung. „In diesem Jahr werden wir noch Raum-Trenner bekommen, damit wir die Spielräume in verschiedene Themen-Ecken unterteilen können“, kündigt Marcus Klein an.

Und demnächst sollen die Grundschüler auch Gelegenheit haben, sich in die Kuschel- oder die Bücher-Ecke zurückzuziehen. Momentan stünden noch zwei OGS-Plätze zur Verfügung. „Nach den Sommerferien haben wir die Möglichkeit einen weiteren Klassenraum zu bekommen, wenn Bedarf besteht. Dann könnten wir mindestens 50 Schüler aufnehmen“, erläutert Klein.

Er will die Eltern nicht nur durch die fachliche Kompetenz des Teams, sondern auch durch die attraktiven Räume und das Angebot der OGS überzeugen: „Wir möchten, dass die Kinder nicht nur angemeldet werden, weil die Eltern arbeiten gehen und eine Betreuung brauchen, sondern weil wir kreative Angebote haben, an denen die Schüler teilnehmen wollen.“

Für den Diplom-Sozialarbeiter steht außer Frage, dass die Ganztagseinrichtung die Eltern unterstützen sollte. Erst kürzlich hatte die neue NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) in diesem Zusammenhang mehr Flexibilität bei der Betreuung gefordert: Kinder sollten nicht gezwungen sein, jeden Tag bis zu einer bestimmten Uhrzeit zu bleiben. Für Marcus Klein ist das schon jetzt selbstverständlich.

Keinesfalls wolle er Eltern verbieten, Zeit mit ihren Kindern zu verbringen. Auch könnten Kinder die OGS verlassen, um an einem Vereinsangebot teilzunehmen. „Auch deshalb haben wir neben der Kernabholzeit zwischen 16 und 16.30 Uhr um 15 Uhr eine weitere Abholzeit eingeführt“, unterstreicht er. Eine gewisse Kontinuität sei natürlich erforderlich. „Aber grundsätzlich können die Eltern über das Thema Abholzeit immer mit uns reden“, sagt Klein.

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