Im Galopp durch den Parcours: In Wocklum auch auf Steckenpferden

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Über den Sprung und gleich weiter zum nächsten Hindernis: Hobbyhorsing heißt eine neue Trendsportart aus Finnland, die jetzt auch in Wocklum angeboten wird.

Wocklum - Die Pferde heißen Stöpsel, Sternenschweif, Blue Ocean oder Plastikpalme.

Und bauartbedingt ist ein Satz wie „Wir sägen das Pferd noch ab“ nicht ganz abwegig. Denn alle haben unter dem Kopf und der Mähne einen langen Stecken, der ihnen ihren Namen gibt: Steckenpferde. Oder auf Englisch: Hobby-horses. Die dazugehörige Sportart heißt Hobbyhorsing, und weil der Umgang auch mit diesen sensiblen Reittieren nicht zu ruppig sein soll, muss die Geschichte mit dem Absägen natürlich erheblich entschärft und eleganter formuliert werden. Etwa so: Das Pferd muss noch zum Hufschmied. 

Zehn Mädchen im Alter zwischen vier und zwölf Jahren hatten am Samstag bei schönem Wetter bis hin zu warmem Sonnenschein viel Spaß mit ihren prächtig herausgeputzten Steckenpferden. Marisa Philipp und Alyssa Allenstein von der Reitschule Sportpferde Philipp hatten auf einem der Turnierplätze der Reitanlage in Wocklum einen Sprungparcours mit echter Wassergraben-Imitation aufgebaut, auf dem die Reiterinnen sich bei ihren Umläufen zurechtfinden mussten. 

Eine Frage der Harmonie

Galopp und Trab sind auch für einen Menschen durchaus unterscheidbare Fortbewegungsarten, und so ging es letztlich bei der Bewertung auch um Fragen der Harmonie in den Bewegungsabläufen. 

Zehn Mädchen nahmen an der Steckenpferd-Premiere der Reitschule Philipp teil.

Nach dem Training und einer Mittagspause wurde es ernst: Marisa Philipp setzte sich einen Zylinder auf und verwandelte sich in eine Wettkampfrichterin. In den beiden Umläufen ging es beim Stilspringen zunächst um die richtigen Bewegungsabläufe. Anschließend wurden die Punkte verteilt, wobei die Kampfrichterin den Reiterinnen die Gründe für ihre Bewertungen nannte. Das barg Chancen, es beim nächsten Mal noch besser zu machen. 

Wiederholung geplant

Beim anschließenden Zeitspringen wurde wie bei den Großen die Umlaufzeit mit der Stoppuhr gemessen. Aus beiden Umläufen errechnete die Oberschiedsrichterin die Gesamtplatzierungen. 

Die Belohnungsplaketten machten die Pferde noch schöner, und so widersprachen auch sie nicht, als es darum ging, ob ein solches Turnier wieder stattfinden soll.

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