Viele positive Einträge im Gästebuch

Gäste loben Kreuzgang-Ausstellung

Küsterin Anita Weins kam mit den Besuchern der Ausstellung immer wieder ins Gespräch, dieses Kreuz gefällt ihr persönlich am besten.
+
Küsterin Anita Weins kam mit den Besuchern der Ausstellung immer wieder ins Gespräch, dieses Kreuz gefällt ihr persönlich am besten.

Die Kreuzgang-Ausstellung in der St. Blasius-Kirche kommt bei vielen Besuchern gut an.

„Sehr ausdrucksstark“, hat ein Besucher über die jetzt beendete Ausstellung „Kreuzgang“ in der St. Blasius-Kirche ins Gästebuch geschrieben. Ein anderer meinte: „Es reizt zum eigenen Gestalten“. Wieder andere schrieben: „Eine faszinierende Ausstellung“, „super Ideen bei der Kreuzausstellung“, „hinterlässt Anreize zum Nachdenken“, „der Weg hierhin hat sich gelohnt“, „eine wunderschöne beeindruckende Ausstellung, die dem Betrachter sehr viel gibt.“ Das kleine Büchlein ist gut gefüllt mit diesen mehr oder weniger ähnlich lautenden Anregungen.

Anita Weins kann alles bestätigen, ist sie doch als Küsterin in der Balver Pfarrkirche tätig und hat daher auch die Schlüsselgewalt über die Kirche. „Es sind immer wieder Leute hier, die sich diese Ausstellung ansehen wollen, und dabei lassen sie sich Zeit.“ Sie kam mit den Leuten ins Gespräch, die aus Balve, Neuenrade, aber auch aus Neheim kamen. „Trotz der erklärenden Schautafeln, die an den 14 Skulpturen stehen, sieht doch jeder immer noch etwas anderes in jeder Kreuzdarstellung.“ Die Idee dazu hatte der Lennestädter Tischlermeister Raimund Hellekes, der vom 3. Februar bis 31. März ausstellte. „Die Besucher waren begeistert und hatten ihre ganz eigenen Lieblingsstücke – so beim Kreuz, das mit Nägeln gespickt war. Das erinnerte einen Besucher an sein eigenes Leben, in dem er immer wieder gepiekt wurde. Oder aber das Kreuz, an dem ein großer Stein ruht, und das sich auf vielen Einzelteilen immer mehr in die Höhe richtet. Es geht immer aufwärts“, sagte mir dazu ein anderer Kirchenbesucher.

Etwa 200 Besucher ausgemacht

Anita Weins nahm sich Zeit für diese Begegnungen, die auch über die Öffnungszeiten der Kirche hinausgingen. Sie schätzt, dass etwa 200 Besucher den „Kreuzgang“ gesehen haben. „Dabei haben sie die Kreuze sehr vielfältig interpretiert und sich dafür interessiert, wie dieses Thema zeitgemäß mit Holz umgesetzt werden kann.“ Auch sie selbst fand immer wieder neue Blickrichtungen und Standpunkte, wenn sie an den Skulpturen entlangging. „Es gibt einen anderen Zugang zu den Dingen“, sagt sie. Dass dazu leise Musik von einer von Organist Maximilian Wolf bespielten CD läuft, mache den weiteren besonderen Anreiz aus.

Der Künstler baut die Skulpturen jetzt ab und der alte Teil der Kirche steht wieder den Besuchern zu Verfügung.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare