300 Gäste feiern Weinfest

Aus 22 Weinsorten aus Deutschland, Italien, Spanien und Südafrika durften die Besucher des Weinfestes wählen.

BALVE -  Etwa 300 Besucher wurden bis zum Schließen der Abendkasse des Weinfestes gezählt. Nichts ganz zufrieden mit dieser Zahl ist Markus Baumeister von der Schützenbruderschaft St. Hubertus-Beckum.

Zusammen mit dem Musikverein Balve hatten diese das Fest ausgerichtet. Sehr zufrieden ist er hingegen mit der Resonanz der Besucher, die ihn und die anderen Schützen erreicht hat: „22 Weinsorten, die Dekoration, Musik und auch das Essen sind von allen gelobt worden.“

Die Beckumer Schützen hatten den Schritt gewagt, das bis 2009 von der Kolpingfamilie ausgerichtete Weinfest wieder aufleben zu lassen. „Nach vier Jahren Pause muss dieses Fest wieder ins Bewusstsein der Bevölkerung gebracht werden“, weiß Baumeister. Das Innere der Balver Höhle wurde ansprechend dekoriert, vorne spielten die Musiker, dahinter wurden Weine aus Deutschland, Italien, Spanien und Südafrika ausgeschenkt. „Der Verkauf war ähnlich wie bei den vergangenen Weinfesten“, war das Weinhaus Anneliese Schmitz gestern positiv überrascht.

Der Flyer, der für diese Veranstaltung warb, und indem sich zugleich die Weinkarte verbarg, wurde von den Weinfreunden sehr gut angenommen. An den Tischen ließen diese sich zunächst inspirieren von den Beschreibungen, die von „leicht, frisch-fruchtig mit mittlerer Säure“, bis hin zu „Rotwein-Cuvèe mit tiefroter Farbe und kräftigem Körper“ reichte. Dann fiel die Entscheidung auf einen oder zwei Weine, deren Inhalte zunächst fachmännisch im Glas betrachtet, folgend gerochen und erst dann gekostet wurde. Und erst der direkte Vergleich zwischen den Sorten Weiß, Rosè, oder Rot machte den Genuss aus. In lockerer Runde anstoßen, und auf einen gemütlichen Abend trinken. Das machten nach Angaben der Veranstalter zuerst die Älteren, im Verlaufe des Abends dann auch die Jüngeren, die nach und nach den Weg in die Höhle fanden. Insgesamt fand sich aber eher eine geringe Besucherzahl ein.

„Auch die Après-Ski-Party hat klein angefangen“, erinnert sich Markus Baumeister an die vor einigen Jahren ebenfalls von den Beckumern initiierte Veranstatung, die heue zu einem Selbstläufer geworden ist. Für die weitere Zukunft des Weinfestes stellt er fest: „In zwei Jahren findet eine Wiederholung statt.“

Von Julius Kolossa

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