70 Fußballfans feiern im Garbecker Biergarten

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Michael Neuhaus (links) und Fabian Schulte stoßen auf das gemeinsame Fest an. ▪

GARBECK ▪ Eintracht herrscht zwischen den Fans von Borussia Dortmund und des FC Bayern München. Die beiden Garbecker Fanclubs hatten beschlossen, den nahenden Abschluss der Fußballsaison 2010/2011 mit einem Biergarten an der Schützenhalle gemeinsam zu feiern. Michael Neuhaus, Vorsitzender der Bayern-Fans, stieß dort am Samstag mit Fabian Schulte, dem Vorsitzenden der 09 Borussen, an: „Wir stehen enger zusammen, als es die Tabelle vermuten lässt.“

Auch hier wurde der 33. Spieltag verfolgt, doch sonst stand die Geselligkeit im Mittelpunkt. „Wir sind stolz auf den ersten Biergarten in Garbeck“, sagte Fabian Schulte. Und dafür wurden 15 Tische, 30 Bänke, eine Zapfanlage, ein Grill und eine Kistenrutsche aufgestellt. Auch die Produkte aus dem Waffeleisen waren begehrt. Allerdings bemerkten manche Gäste erst beim zweiten Hingucken, dass die Waffeln mit dem Bayern-Emblem aus dem Eisen kamen. Stehtische wurden nach und nach aus der Schützenhalle herangeschafft und ein Fass nach dem anderen geleert. 240 Liter Löwenbräu flossen durch den Zapfhahn in die 105 bereitgestellten 0,5-Liter-Humpen. Auf den Grillrost wurden 300 Würste und 100 Steaks gelegt.

Schon nach der ersten halben Stunde war der Besuch besser als erwartet. Nach zwei Stunden hatten sich 70 Besucher im Biergarten eingefunden, dessen Eingang von der Dortmund-Fahne und dem Bayern-Banner geziert wurde. Stolz stellten die Dortmunder ihre neuen Polo-Shirts und ihre Fahne vor, die Bayern-Anhänger das neue Banner.

Den Besuchern gefiel das bayerische Flair, das in Zusammenarbeit beider Fanclubs entstanden war. „Wir sind fast gleichstark“, stellten die Vorsitzenden ihre Mitgliedszahlen vor: 59 sind es, die zum FC Bayern München halten, 57 halten Borussia Dortmund die Treue. Gemeinsam saßen sie nun im Garbecker Biergarten zusammen, der im Laufe der siebenstündigen Öffnungszeit auch von nicht ganz so fußballbegeisterten Garbeckern besucht wurde. „Wir wollten etwas Besonderes bieten, eine Marktnische füllen“, so Michael Neuhaus. Eine Wiederholung ist nicht ausgeschlossen, denn das Konzept ist aufgegangen. ▪ JK

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