Leben retten per Funk

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Gute Kommunikation ist alles: Das mussten die Retter bei der Übung beweisen.

Balve – 33 Retter haben die Kommunikation per Funk geübt. Eine Premiere in dieser Form. Und sie mussten gute Kommunikation auch gleich beweisen.

Vorbereitet auf den Ernstfall wurden 33 Helfer vom Arbeiter Samariter Bund aus Menden und vom Malteser Hilfsdienst aus Balve, Iserlohn, Menden und Werdohl im Gesundheitscampus in Balve. Dort fand eine Katastrophenschutzausbildung für die dritte Einsatzeinheit der Bezirksregierung Arnsberg für Digitalfunk statt. 

Der praktische Teil sah vor, dass zehn Fahrzeuge und ein Motorrad im Verband zum Feuerwehrgerätehaus Hüinghausen in Herscheid fahren. Dabei hatte Kristina Stadelhofer, stellvertretende Stadtbeauftragte des MHD aus Balve, als Einheitsführerin die Aufgabe, den gesamten Tross auf der 23 Kilometer langen Strecke beisammen zu halten. 

Über Funk standen die Fahrzeuge in ständigem Kontakt miteinander. „Das ist für uns als Einsatzeinheit die Premiere“, betonte die Balverin. Das theoretische Rüstzeug für die Funktechnik und die Gerätekunde dazu lieferte Manuel Kempgens. Als dann alle Fahrzeuge unterwegs waren, wurde die Geschäftsstelle der Malteser am Dechant-Löcker-Weg zur Leitstelle. 

Über Funk erhielten die Fahrzeuge ihre einzelnen Ziele, die angefahren werden und wo Aufgaben gelöst werden mussten. Eine besondere Herausforderung hatte dabei Matthias Bräutigam auf dem Motorrad zu bewältigen, denn als Kradmelder musste er während der gesamten Übung alle Fahrzeuge durch Hinweise der Übungsleitstelle und Funkrufe finden. Am Ende kamen dann alle in Balve zur Lagebesprechung zusammen.

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