Ein bisschen wie Woodstock unter Apfelbäumen

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Die Bands - hier die Gruppe V2A mit Festival-Mitorganisator Volker Marzi (Mitte) - gaben auf der Bühne alles.

Garbeck - Wohl gefühlt haben sich die Besucher beim 5. Krach am Bach am Samstag. Von 13 Uhr an bis in die Nacht ließen sie es sich gut gehen bei Bier, Bratwurst und Live-Musik. „Hier ist jeder willkommen“, sagte Reinhard Honert, der zusammen mit Volker Marzi und Kersten Ingelbrecht den „KaB“ ausrichtet.

Dabei sind die Aufgaben klar verteilt: Honert stellt sein Grundstück mit großer Wiese und alten Apfelbäumen zur Verfügung, Marzi und Ingelbrecht sorgen dafür, dass Bands auftreten. „Wir sind selbst Musiker“, sagen die beiden, die Bass beziehungsweise Gitarre spielen. „Dadurch kennen wir die Musikszene.“

Dieses Mal war die Vanilla Boat Crew aus Garbeck mit dabei, ein Ensemble, das sich aus der Familie Eifler zusammensetzt. Sie coverten sich kreuz und quer durch die Pop- und Rockszene, und gefielen dem Publikum dabei so gut, dass sie erst nach einigen Zugaben die Bühne verlassen durften.

Auf der Wiese vor der Bühne ging es locker zu. Beinahe herrschte Woodstock-Feeling. Es wurde mitgesungen und getanzt sowie Bier getrunken.

Krach am Bach in Garbeck

Honert sagte: „ Wir veranstalten Krach am Bach aus Spaß an der Freude für alle, die ebensolchen Spaß daran haben.“ Dafür wird kein Eintritt genommen; jeder Besucher darf sogar seine eigene Verpflegung mitbringen.

„Die Bands“, so Honert weiter, „haben Freude daran, auf der Bühne in dieser Anlage zu spielen.“ Das Repertoire umfasst überwiegend Rockmusik, bei dem im weiteren Verlauf ebenfalls noch auftretenden Erfolgsduo Hagen versetzt mit Kabarett.

„Wir sind stolz darauf, in Garbeck eine solche Veranstaltung anbieten zu können“, verweist Honert auf ein Alleinstellungsmerkmal des Mini-Festivals, das 2014 spontan von dem Veranstaltertrio initiiert wurde.

Auch dieses Mal werden es wieder 800 Besucher – über die gesamte Veranstaltung verteilt – gewesen sein, die derart feierten. Der Dank des Veranstalters schließt aber auch die 50 Helfer mit ein, die vor und hinter den Kulissen für einen reibungslosen Ablauf sorgten.

Einen kleinen Zwischenfall gab es dann allerdings doch: Gegen 16.45 Uhr beklagte sich ein Anwohner vom Höveringhausener Weg bei der Polizei über Ruhestörung. Zwei Polizeibeamte rückten aus und baten um Rücksichtnahme.

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