FS-Holzteam kehrt nach Balve zurück

BALVE/NEUENRADE ▪ Mit der Firma FS-Holzteam wird bald ein Unternehmen aus Neuenrade nach fünf Jahren zu seinen Balver Wurzeln zurückkehren. Die beiden Unternehmer Jens-Otto Fritz und Christof Schulte-Schmale haben mit der Firma Lidl Einigung über den Kauf deren alten Marktes an der Kormke erzielt. Von Volker Griese

Im Lidl-Markt, der nach dem Auszug des Discounters vor rund acht Jahren kaum über einen längeren Zeitraum wieder vermietet gewesen ist, wollen die beiden Unternehmer aus Leveringhausen und Frühlinghausen ein Handwerker-Zentrum aufbauen. Kernstück dessen soll ihr eigener Ausstellungsraum werden. In einem noch zu errichtenden rund 300 Quadratmeter großen Glasanbau wollen sie in erster Linie hochwertige Türen und Fenster aus Holz, Aluminium und Kunststoff ausstellen und verkaufen. „Wir wollten schon immer etwas Eigenes haben. Jetzt sind wir in dem Alter, noch einmal etwas Neues zu beginnen“, sagen die beiden Geschäftsführer Fritz (40) und Schulte-Schmale (44) über ihre Motivation. Von dem Umzug in attraktivere Räume erhoffen sie sich für ihr 2002 gegründetes Unternehmen, das derzeit acht Beschäftigte hat, auch einen weiteren Schritt nach vorne.

Unter dem Dach des alten Lidl-Marktes gleich nebenan will das FS-Holzteam auf gut 400 Quadratmetern anderen Handwerkern die Möglichkeit zur Präsentation ihres Leistungsspektrums geben. „Wir denken da an Maler, die Wärmedämmverbundsysteme anbieten, oder an Fliesenleger, Heizungsbauer oder Installateure von Fotovoltaik- oder Solaranlagen“, nennt Schulte-Schmale nur einige Beispiele. Auch Küchenbauer, Heizungsinstallateure oder Fußbodenleger, vielleicht sogar ein Energieberater könnten einen Platz im Handwerker-Zentrum finden. „Eigentlich alle, die kompetente Ansprechpartner für Bauherren sind“, fasst Schulte-Schmale zusammen. Insbesondere Renovierungswillige sollen möglichst alles an einem Platz finden können.

Erste Gespräche mit potenziellen Partnern hat das FS-Holzteam schon geführt. „Es gibt schon ernsthafte Interessenten“, sagt Jens-Otto Fritz, der sich von dem Handwerker-Zentrum erhofft, dass alle dort ansässigen Unternehmen Synergieeffekte nutzen und voneinander profitieren können.

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