"Friederike": Sturmschäden in Balve noch nicht fertig aufgearbeitet

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Balve - Mittlerweile vier Wochen ist es her, als Sturm „Friederike“ auch im Sauerland wütete. Revierförster Richard Nikodem fordert aber auch jetzt noch zu erhöhter Aufmerksamkeit beim Betreten der Wälder in Balve auf.

„Die Sturmschäden sind nämlich noch nicht fertig aufgearbeitet“, sagt Nikodem. Die Wege seien zwar freigeräumt, aber in den Beständen würden die Arbeiten noch einige Wochen dauern.

„Die Wege können auf eigene Gefahr benutzt werden. Allerdings ist dabei erhöhte Aufmerksamkeit dringend vonnöten. Schräg stehende Bäume können insbesondere bei Wind oder bei auftauendem Boden jederzeit umfallen. In einigen Baumkronen hängen auch noch an- beziehungsweise abgebrochene Äste, die herabfallen können“, warnt Nikodem.

Kindergartengruppe begibt sich in Gefahr

Vom Betreten der Bestände rät der Revierförster weiterhin dringend ab. Dies sei in den vergangenen Tagen allerdings bereits vermehrt zu beobachten gewesen. „Ich habe sogar eine Kindergartengruppe beim Spielen in noch nicht aufgearbeiteten Beständen angetroffen. Die Verantwortlichen habe ich natürlich sofort auf die damit verbundenen Gefahren hingewiesen“, sagt Nikodem.

Werde eine Wanderstrecke aber mit „gesundem Menschenverstand und wachem Auge“ ausgewählt, könnten Touren durch den Wald jetzt wieder erfolgen.

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