Frauenchor Eisborn bereitet sich auf Wettbewerb vor

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Die Sängerinnen des Frauenchores Eisborn haben am Sonntag für den Wettbewerb „Canta al mar“ in der Nähe der spanischen Metropole Barcelona geprobt. Klaus Levermann stand als Referent zur Verfügung.

EISBORN ▪ Einen intensiven Probentag haben die Sängerinnen des Frauenchors Eisborn am Sonntag erlebt: Bis in die Abendstunden stand für die Frauen ein Chor-Coaching im Probenraum auf dem Programm.

Von Julius Kolossa

Klaus Levermann, unter anderem Chorleiter beim Männergesangverein Cäcilia Volkringhausen, ist hauptberuflich als Referent für Bildung und Öffentlichkeitsarbeit für den Chorverband NRW tätig. Er gab den Sängerinnen Impulse für ihren Auftritt beim Internationalen Chorwettbewerb „Canta al mar“ in Calella vom 17. bis 21. Oktober.

Etwa 60 Kilometer von Barcelona entfernt ist der Ort, auf dessen Bühne sich der Eisborner Frauenchor im Bereich „Popmusik“ der Jury stellen wird. „Ein Mexikaner, ein Spanier und ein Indonesier bewerten die Chöre“, weiß Heinz-Dieter Baumeister, Leiter des Eisborner Frauenchors. Mit ihrem Chorleiter wollen die Sängerinnen eines der begehrten Diplome für den ersten, zweiten oder dritten Platz erwerben.

Auftreten werden sie mit „Singing in the rain“, „Let‘s dance“ und „It‘s raining men“ – drei Lieder, zu denen auch eine passende Choreographie gehört. „Ich gebe Impulse für das musikalische Feintuning“, erklärte Levermann seine Intention. So lernten die Frauen beispielsweise, wie sie die Lautstärke und Betonung einzelner Worte variieren und somit den Ausdruck ihrer Lieder verändern können. „Die bisher geleistete Arbeit ist gut“, lobte Levermann die Sängerinnen und ihren Chorleiter. „Ich möchte den Beteiligten neue Akzente aufzeigen, wie sie noch besser werden kann.“ Und so wurden zunächst Worte, dann Zeilen und schließlich ganze Passagen mehrmals wiederholt. „Machen sie sich Vorstellungen von dem Inhalt, den sie singen. Haben sie ein Bild vor Augen“, lud er die Frauen zu einer etwas anderen Liedbetrachtung ein.

Von Anfang an sprang der Funken zwischen dem Gastdozenten. Im weiteren Verlauf des Tages galt es, die Choreographie unter der Leitung von Nadine Brandt einzustudieren. Der Sonntag hatte es somit in sich, wie alle am Ende feststellten. „Es hatte sich auf jeden Fall gelohnt“, zeigte sich die Vorsitzende Ursula Pampuch zufrieden mit dem Verlauf des Tages. Es gab Anregungen für die weitere Probenarbeit in den kommenden acht Wochen bis zum Auftritt. „Für uns sind es kleine, leicht umsetzbare Schritte, die aber in ihrer Umsetzung eine große Wirkung haben“, sagte Heinz-Dieter Baumeister, der sich am Sonntag von Fortschritten überzeugen konnte.

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