Viel Kondition fürs närrische Programm

Viel Kondition zum Feiern hatten die verkleideten Närrinnen mitgebracht.

LANGENHOLTHAUSEN ▪ Karneval in LA – über 120 Frauen waren da. Gemeinsam verbrachten die verkleideten Närrinnen aus Langenholthausen und den umliegenden Ortschaften einen unterhaltsamen karnevalistischen Abend in der Aula der Grundschule. Dazu eingeladen hatte die kfd. Die Veranstalterinnen konnten sich über einen besseren Besuch als im Vorjahr freuen.

Närrinnen in den interessantesten Kostümen waren in Langenholthausen anzutreffen: Kaum zu erkennen war beispielsweise Ortsvorsteherin Barbara Wachauf; sie war als Mitglied der Panzerknacker-Bande unterwegs. Andere Damen mischten sich als Leopard, Indianer, Schmetterling, Polizist oder Mexikaner unter das weibliche Karnevalsvolk. Einziger Mann an diesem Abend: DJ Markus Engel traf die richtige Musikauswahl und damit den Nerv der feiernden Frauenschar.

Fürs Auge brachten die Langenholthausener Frauen ein Programm auf die Bühne, dass sich sehen lassen konnte. Sehr gut umgesetzt durch Kulissen und Kostüme waren die Sketche. Bei „Schwarzer Milch“ und „Führerschein“ gab es viel zu lachen, bei „Onka’s Fitnessschule“ kamen die Akteure bei der sehr eigenwilligen Kursleiterin ins Schwitzen. Zur Verzweiflung brachte die Toilettenfrau im gleichnamigen Sketch einen Besucher vor dem Besuch des stillen Örtchens. Klein oder groß, welches Handwaschmittel, Deo gefällig? – All das wurde sorgfältig abgefragt und in den Computer eingegeben.

Die blonde „Ulla“ brachte durch ihre Fragen einen Cafébesucher in Rage, war es für sie gar nicht so einfach, sich zu merken, dass ihr Gegenüber aus Korea und nicht aus China kam. Nur allzu gern tauschte sie dafür das „R“ gegen ein „L“ aus, was für zunehmenden Ärger auf der Bühne und viele Lacher im Publikum sorgte. Ganz alleine gehörte Kathrin Stederoth-Simon die Bühne bei ihrer Rede. Hier verstand sie es, mit gezielt gesetzten Pointen zu begeistern. Zum Finale kamen dann alle Akteure auf die Bühne: „Unerkannt durch‘s Märchenland“ hieß die Märchenshow.

Es gab viel Applaus für einen gelungenen Abend, zu dem auch die Tanzgruppen des TuS beigetragen hatten. Und dass die Frauen am Ende noch Kondition hatten, um an den Tischen und Stehtischen miteinander zu feiern, stellten sie danach unter Beweis. - Julius Kolossa

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