CDU, UWG und SPD in Balve

Fragen an die Parteien: Wie sollen Neubauten ermöglicht und Investoren gefunden werden?

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Balve - Für die Balver Innenstadt gibt es mit den Neubaugebieten Schmandsack und Hönnewiesen bald zwei Bereiche, in denen (junge) Familien ihre Eigenheime errichten können. In den anderen Ortsteilen sind Bauplätze dagegen eher Mangelware. Was wollen Sie unternehmen, um auch das Bauen auf den Dörfern wieder zu ermöglichen? Und welche Angebote wollen Sie Gewerbetreibenden machen, damit sie in der Stadt Balve expandieren oder sich ansiedeln können?

CDU: Auch kleinere Lösungen weiter vorantreiben

Wir werden im gesamten Stadtgebiet die Baugebiete vorantreiben. Wir werden für Klarheit sorgen, wo in Zukunft gebaut werden kann. Auch kleinere Lösungen, wie jetzt geschehen, die Nutzung der ehemaligen Erweiterungsfläche des Balver Friedhofes, werden wir weiter vorantreiben.

UWG: Stadt könnte als Investor einspringen

Ein Problem, das die CDU mit ihrer absoluten Mehrheit über jetzt sechs Jahre hat schleifen lassen. Garbeck hat das gravierendste Problem, dort ist die Masse der Bauwilligen am Größten, und zudem eine Ausdehnung in den Außenbereich nicht möglich. Von daher bietet sich realistisch nur das Baugebiet Liboriweg als Baufläche an. Hier allerdings hat der größte Grundeigentümer keinerlei Interesse an einer Bebauung. Von daher hat sich die UWG schon seit Jahren darum gekümmert, Möglichkeiten zu entwickeln, wie die Restfläche bebaubar gemacht werden kann. Dieses Ergebnis lässt allerdings unverständlicherweise schon seit Monaten auf sich warten. In anderen Ortsteilen gibt es verkaufswillige Eigentümer, häufig aber keinen Investor. Es wäre zu prüfen, ob nicht wie am Schmandsack geplant, die Stadt als Investor einspringt, wenn sich kein privater Bauträger findet. Mit Stand von heute haben wir nicht einen Quadratmeter Gewerbefläche zu verkaufen! Danke für die sechs Jahre Untätigkeit der CDU! Tatsächlich könnte man die Fläche um das Flüchtlingsheim in Garbeck als Gewerbefläche verkaufen. Allerdings ist der seit Jahren überfällige Abriss der Schrottimmobilie dieses Jahr an den Haushaltsspielereien der CDU gescheitert. Tatsächlich fehlt aber deutlich mehr Gewerbefläche. Hier kommen wir an der Erweiterung des Gewerbegebietes Braukessiepen nicht vorbei. Während die CDU mit fadenscheinigen Gründen einen Kauf blockiert, allerdings auf Kosten der Balver Bürger und unter Verzicht auf Gewerbesteuer, ist sie beim Baugebiet Schmandsack im Geldausgeben viel spendabler.

SPD: Marktplatz für Grundstücke einrichten

Eine weitere Ausweisung von neuen Baugebieten durch die Stadt Balve (Flächennutzungsplan) ist laut Aussage des Regierungspräsidiums Arnsberg nicht möglich, da aufgrund der Einwohnerzahl Erweiterungsflächen zum Wohnungsbau nicht zulässig sind. Im Stadtgebiet und den Ortsteilen gibt es noch Baugrundstücke im Privatbesitz. Da es keine übersichtliche Darstellung und Erfassung dieser Grundstücke gibt, fordert die SPD Balve die Einrichtung eines „Grundstücks-Marktplatz“ – gerne in digitaler Form. Das ist eine wichtige Aufgabe für die nächste Wahlzeit. In den Leitlinien der SPD Balve „BESSER.Für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung“ werden einige Punkte benannt. Zum Thema Wirtschaftsförderung lässt sich feststellen, dass es seitens der Stadtverwaltung in Balve keine gibt. Das wollen wir ändern.

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