CDU, UWG und SPD in Balve

Fragen an die Parteien: Wie sollen inhabergeführte Geschäfte dauerhaft gestärkt werden?

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Symbolbild.

Balve - Die Stadt Balve hat nach der Ansiedlung des Netto-Marktes neben der Aldi- und der Lidl-Filiale an der Hönnetalstraße eine außerordentliche hohe Discounterdichte. Befürchten Sie nicht, dass dadurch der Einzelhandel in der Innenstadt geschwächt wird? Was sind Ihre Rezepte, um die inhabergeführten Geschäfte dauerhaft zu stärken?

CDU: Mit dem Einzelhandel im Gespräch bleiben

Mit dem Innenstadtkonzept wird die Attraktivität der Innenstadt gestärkt. Die neue Hönnebrücke, der Park an der Hauptstraße und die barrierefreie Gestaltung des „Arme-Sünder-Gässchen“ sind Bausteine aus diesem Konzept. Dies werden wir weiter fortführen. Zusammen mit dem Einzelhandelskonzept ist die Stadt Balve gut aufgestellt. Wir werden im Gespräch mit dem Einzelhandel bleiben, um gemeinsam auf die Coronazeit zu reagieren.

UWG: Ambiente im alten Teil von Balve aufwerten

Grundsätzlich sehen wir die Discounter in Balve überhaupt nicht negativ. Sie sorgen dafür, dass Kaufkraft und Arbeitsplätze in Balve bleiben. Tatsächlich sorgen sie dafür, dass viele Menschen auch von außerhalb Balves, zum Beispiel aus Neuenrade und Hövel, hier einkaufen. Man sieht auch am Markant-Markt, dass auch hier ein Bedarf besteht.

Letztlich hat die Stadt ja durch die Anlage der Brücke zwischen dem Netto-Markt und dem Drostenplatz dafür gesorgt, dass eine fußläufige Verbindung zwischen alter Innenstadt (Hauptstraße) und den Geschäften an der Hönnetalstraße geschaffen wurde. In der Tat haben die Einzelhändler mit erheblichen Problemen zu kämpfen, genauso wie Gaststätten und Restaurants.

Hier sollte, im alten Teil von Balve um den Drostenplatz, die Aufenthaltsqualität zum Beispiel durch die Neugestaltung von Plätzen gesteigert werden. Zudem muss die Förderung für die Außengestaltung von Häusern im Innenstadtbereich überdacht werden, um ein schöneres Ambiente zu gestalten. Eventuell sollte ein Wettbewerb mit Preisen initiiert werden.

SPD: Neues Konzept für das Stadtmarketing

Eine nicht existente Wirtschaftsförderung und ein Stadtmarketing, das seinen Namen nicht verdient, tragen nicht zur positiven Entwicklung des Einzelhandels bei. Fehlender Tourismusausbau und eine verbesserungswürdige Verkehrssituation in der Innenstadt verhindern eine Weiterentwicklung des Einzelhandels.

Daraus leitet sich die Forderung nach einem aktiven Leerstandsmanagement (nachzulesen in unserem Parteiprogramm „BESSER.Für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung“) und der Neukonzeption des Stadtmarketings ab.

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