Förderverein will Luisenhütte mehr in den Fokus rücken

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Von links: Stephan Sensen, Uwe Krage und Bernadette Lange mit der Karte der Täler der Industriekultur.

Wocklum - Die Bemühungen, Jung und Alt für die Luisenhütte zu begeistern, waren im vergangenen Jahr durchaus erfolgreich, wurden doch 6515 Besucher (2015: 4916) gezählt.

Großen Anteil daran hat jeweils das Wetter beim Saisonstart im Mai und bei „Luise heizt ein“. 1200 Besucher waren es im Mai, 2500 im Juli; Bürgermeister Hubertus Mühling, stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins Luisenhütte, nahm diese Zahlen während der Jahreshauptversammlung am Mittwoch als Ansporn, das Industriedenkmal noch bewusster in den Fokus der Öffentlichkeit zu stellen. 

Dazu stellte Stephan Sensen, Fachdienst Kultur und Tourismus, fest: „Das Problem ist nicht die Qualität – wir haben vielmehr ein Kleinod vor Ort. Das Problem ist vielmehr die abgelegene Lage.“ Deshalb, um die Bekanntheit zu steigern, wurde im vergangenen Jahr schon ein Motorradgottesdienst veranstaltet. 

Besucherzahl verdoppeln

Beliebt sei der Spielplatz „Kleine Luise“. Die Luisenhütte hat eine Verdoppelung der Besucherzahl verdient, da waren sich die Teilnehmer des seit 2004 bestehenden Fördervereins einig. Und deshalb werde daran gearbeitet, die Besucher nicht nur zu den Großveranstaltungen, sondern auch zu den üblichen Öffnungszeiten in die Industrieanlage zu bekommen. 

Stephan Sensen stellte Maßnahmen vor, die ein Banner vor dem Kallerheim, großflächige Werbung an vielen Stellen und auch Hinweise als Radfahrer- und Wandererlebnis beinhalten. Außerdem sollen in Zusammenarbeit mit der „Route der Industriekultur“ neue Synergien erweckt werden. 

"Täler der Industriekultur"

Erfolg versprechen sich die Verantwortlichen auch durch die Teilnahme an den „Tälern der Industriekultur“, einem Kartenwerk mit einer Auflage von 50.000 Stück, in denen 31 Standorte aus dem Bergischen Land, dem Sauerland und dem Siegerland aufgeführt sind.

Gespannt blicken alle auf den Saisonstart am 7. Mai, wenn es von 11 bis 18 Uhr heißt: „Natur trifft Technik“. Ab dann ist die Luisenhütte bis zum 29. Oktober geöffnet. Höhepunkte sind „Luise heizt ein“, 1. Juli ab 17 Uhr, unter dem Motto: „MenschMaschine“, und der Tag des offenen Denkmals, 10. September, beim „White Dinner“. 

Auszeichnungen für Einsatz als Fremdenführer

An jedem letzten Sonntag im Monat finden ab 14 und 16 Uhr wieder Führungen statt. Den Kartenverkauf und die Bewirtung während der Saison übernimmt erstmals ein auswärtiger Dienstleister. 

Für ihren Einsatz als Fremdenführer ausgezeichnet wurden Frauen und Männer der ersten Stunde: Helga Rath, Susanne Rauchhold, Peter Gregel und Ludwig Knau

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