Förderverein verteilt Geld für Gesundheitsversorgung

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Ingo Jackschies, Geschäftsführer des Gesundheitscampus, stellte das Campus bei der Versammlung vor.

Balve - 14 000 Euro stellte der Förderverein zur Förderung der Bürgerstiftung für die Gesundheitsversorgung in Balve bereit. Die Entscheidung über die zur Abstimmung gestandenen Anträge wurden jetzt während der Jahreshauptversammlung getroffen. Zugestanden werden dem Gesundheitscampus 8000 Euro für ein neues Bedienelement im ehemaligen Bettenaufzug.

Dem Altenpflegeheim werden 3000 Euro als Zuschuss für einen neuen behindertengerechten Bulli überwiesen und die Qualifizierten Ersthelfer können sich einen neuen Defibrillator im Wert von mehr als 3000 Euro anschaffen, mit dem auch Kinder reanimiert werden können.

Das Gesundheitscampus, entstanden aus dem ehemaligen St. Marien-Hospital, rüstet den Fahrstuhl im Rahmen des Projekts: „Barrierefrei durch den Campus“ um. Körper- und Sehbehinderte sollen sich dort zurechtfinden, wozu im Aufzug der Einbau eines waagerechten Tableaus auch mit akustischer Anzeige des erreichten Stockwerks gehört. Ingo Jackschies, Geschäftsführer, stellte dies im Rahmen seines Vortrags vor. Auch ein Fahrstuhl-Sitz soll dazu gehören sowie im 4. Stock ein Plattformlift.

Um aber jedem Antragssteller wenigstens zum Teil entgegen zu kommen, wurde entschieden, nur den Umbau des Aufzugs finanziell zu unterstützen. Das Altenpflegeheim bekommt einen Beitrag für einen neuen behindertengerechten Bulli – der alte sei mittlerweile 20 Jahre alt, so Franz-Josef Rademacher, Leiter dieser Senioreneinrichtung. Es werde auf ein neues Fahrzeug hingespart, sagte er. Sein zweiter Antrag – die Anschaffung eines Beamers für eine bessere Übertragung aus der Kirche und für Filme – soll an die Kirchengemeinde verwiesen werden. Dr. Paul Stüeken, Fördervereins-Vorsitzender, sagte zu, entsprechende Gespräche zu führen. Und die Qualifizierten Ersthelfer hatten mit dem neuen Defibrillator nur einen Wunsch, der ihnen gerne erfüllt wurde.

Von seinem gesamten Guthaben in Höhe von etwa 17 000 Euro hat der Förderverein einen großen Teil in die Versorgung investiert. 315 Mitglieder gehören diesem Verein an, der im vergangenen Jahr aus dem Förderverein des St. Marien-Hospitals hervorgegangen war. Mit dieser Mitgliederzahl, die nur 15 unter denen des vergangenen Jahres ist, zeigten sich die Verantwortlichen zufrieden.

Bürgermeister Hubertus Mühling freute sich, dass der Verein weiter lebe, und seine Anerkennung durch hohe Mitgliederzahlen und Spenden erfahre, die vom Geschäftsführer Günter Wurzel mit etwa 7000 Euro beziffert wurde. Allgemein, so das Fazit der Versammlungsteilnehmer, könne dieses Ergebnis zufrieden stellend sein, doch sollte in der Bevölkerung das Bewusstsein geweckt werden, dass mit einer Spende für den Förderverein ebenso Gutes getan werde wie für das Kinderhospiz Balthasar.

Nach Überarbeitung der Satzung stellte sich Dr. Paul Stüeken offiziell für eine dreijährige Amtszeit als Vorsitzender zur Wahl. Bürgermeister Hubertus Mühling, langjähriger Vorsitzender des Marien-Hospital-Fördervereins, übernahm das Amt des Wahlleiters, das er nach schnell und einstimmig für den Kandidaten vollzogenen Abstimmung nach kurzer Zeit auch schon wieder abgeben durfte.

Von Julius Kolossa

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