Zwischen Balve und Neuenrade

Pestizide lösen Fischsterben in der Hönne aus

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In der Hönne zwischen der Kläranlage und dem Gewerbegebiet Braukessiepen wurden am Wochenende zahlreiche Fischleichen gefunden.

Balve/Neuenrade - Für das Fischsterben vor gut zwei Wochen in der Hönne zwischen Balve und Neuenrade seien maßgeblich Pestizide verantwortlich, schreibt der Märkische Kreis in einer offiziellen Mitteilung.

Dies habe das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (NANUV) in seinem Abschlussbericht der Untere Wasserbehörde des Kreises mitgeteilt. Der nachgewiesene Stoff Methylisothiocyanat (MITC) ist für Fische stark giftig, wassergefährdend und biologisch nicht abbaubar.

Unklar sei, ob er direkt zum Einsatz kam oder als Zersetzungsprodukt aus einem Schädlingsbekämpfungsmittel entstand. Als Einsatzort komme jeder Bereich in Betracht, nicht nur die Landwirtschaft. Die Pestizide könnten auch aus Holzschutz-, Rattenbekämpfungs-, Fassaden- oder Terrassenreinigungsmittel stammen, heißt es in dem Schreiben weiter.

Vorsicht im Umgang mit Pestiziden

Die Umweltfachleute weisen eindringlich darauf hin, Pestizide nur nach den für sie geltenden Anwendungsbestimmungen zum Einsatz zu bringen, um so Schaden von der Natur und vom Trink- und Brauchwasser abhalten zu können.

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