Feuerwehrnachwuchs hat die „Jugendflamme 2“ bestanden

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Eine der Aufgaben war das Legen einer Schlauchleitung von der Wasserentnahme zum Verteiler und von dort zur Brandstelle.

Balve - Um das Leistungsabzeichen „Jugendflamme 2“ zu erhalten, muss der Nachwuchs der Jugendfeuerwehr mehrere Disziplinen absolvieren – vorheriges Üben ist eine Grundvoraussetzung.

Am Samstag trafen sich zwölf Jugendliche am Schulzentrum Krumpaul, um sich den Prüfungen für das Leistungsabzeichen „Jugendflamme 2“ zu stellen. Schon Wochen vor dieser Prüfung hatten sich die 13- bis 16-Jährigen auf diesen Tag vorbereitet. An vielen Abenden hatten sie geübt und mussten nun vor mehreren Wertungsrichtern, Brandmeistern aus Balve, sowie Frank Schmidt von der Kreisjugendfeuerwehr, ihr Können beweisen.

Die Prüfung bestand aus vier Disziplinen. Zunächst mussten die Prüflinge einen Löschangriff vorführen. Truppführer, Melder, Angriffs-, Wasser- und Schlauchtrupp wurden ausgelost. So wusste keiner der Jugendlichen im Vorfeld, welche Aufgabe auf ihn zukam. Jeder musste auf allen Posten genau Bescheid wissen. In kurzer Zeit verlegten die Jugendlichen eine Schlauchleitung von der Wasserentnahme bis zum Verteiler. Von dort legten sie C-Schläuche bis zur Brandstelle.

Als nächste Disziplin stand die Gerätekunde auf dem Programm. Für die Jugendlichen galt es, Geräte aus den Fahrzeugen zu holen und deren Verwendungszweck zu erklären.

Die dritte Aufgabe war die Überwindung eines Parcours mit Hindernissen – mit verbundenen Augen. So mussten die Jungfeuerwehrkameraden eine Trage über den Parcours tragen. In welche Richtung sie jeweils laufen mussten, erklärte der Gruppenführer den Jugendlichen.

Die Aufgaben der Jugendlichen wurden vor der Prüfung ausgelost, sodass keiner von ihnen wusste, was ihn erwartet.

Als letzte Disziplin stand der Bau einer Wassereimer-Pyramide auf dem Programm. In einem nahe gelegenen Bach füllten die Jugendlichen die Eimer mit Wasser, um sie dann in Pyramidenform aufzustellen. Ganz einfach war auch diese Übung nicht – denn Geschicklichkeit war gefragt.

Am Ende konnten sich die zwölf Prüflinge dann freuen: Sie wurden mit der „Jugendflamme 2“ und einer entsprechenden Urkunde belohnt. Die Prüfung hatte gut zwei Stunden gedauert – und das bei strömenden Regen. Das aber störte die Jugendlichen nicht, sie waren stolz darauf, nun das erkämpfte Abzeichen tragen zu können. Mit den Jugendlichen freuten sich auch deren Ausbilder Matthias Ickler und Dieter Morrei, die viel zu diesem Erfolg beigetragen hatten.

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