Feuerwehr klärt auf: Was tun, wenn der Baum brennt?

GARBECK ▪ Zwei Stunden lang hat die Freiwillige Feuerwehr Garbeck am Montagabend über vorbeugenden Brandschutz informiert, aber auch aufgezeigt, was zu tun ist, wenn trotz aller Vorsicht doch einmal ein Feuer ausbricht. Der Zeitpunkt der Veranstaltung war gut gewählt, steht doch gerade jetzt die Adventszeit bevor.

In diesem Video kann man erkennen, wie rasant sich der Brand eines Weihnachtsbaumes entwickeln kann.

 

Dann werden in den Wohnungen wieder viele Kerzen angezündet, von denen natürlich eine Gefahr ausgeht.

Stadtbrandinspektor Winfried Reinken nutzte den Abend, um auf die immense Gefahr hinzuweisen, die von einem brennenden Weihnachtsbaum ausgeht. „Wenn der Baum brennt, steht innerhalb von Sekunden das ganze Zimmer in Flammen“, warnte er vor eigenmächtigen Löschversuchen. Besser sei es, den Raum so schnell wie möglich zu verlassen und alles andere der Feuerwehr zu überlassen.

Echte Kerzen, die einen Weihnachtsbaum in Brand setzen könnten, finden heute zwar kaum noch Verwendung, aber auch von einem Adventskranz gehe schon eine gewisse Gefahr aus, ergänzte Löschzugführer Ernst Reiner Schulte. Sehr effektiv könne ein solcher Brand mit einer Wasserspritze für den Garten bekämpft werden. „Sie zerstäubt das Wasser sehr fein und entzieht dem Feuer damit viel Hitze, gleichzeitig wird ein größerer Wasserschaden verhindert“, zeigte er die Vorteile gegenüber einer ganzen Eimerladung Löschwasser auf.

Löschzugführer Ernst Reiner Schulte zeigte in einigen Experimenten, wie man Feuer bekämpfen kann. ▪

Doch auch auf andere Brandursachen ging Schulte ein. Oftmals seien es technische Defekte an Steckdosenleisten oder elektrischen Geräten, die durch Überhitzung ein Feuer entstehen ließen, sagte er. Damit solche Brände sich nicht unbemerkt ausbreiten könnten, riet der Löschzugführer zur Anbringung von Rauchmeldern. Etwa 750 Exemplare der kleinen elektronischen Lebensretter habe die Garbecker Feuerwehr in den letzten Wochen bereits in einer Verkaufsaktion abgesetzt. „Damit sind in Garbeck jetzt gut 95 Prozent der Haushalte mit Rauchmeldern ausgestattet“, zeigte sich Schulte zufrieden. ▪ vg

Rubriklistenbild: © Volker Griese

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