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Feuerwehr: Baubeginn in Sanssouci

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Von: Julius Kolossa

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Aus Richtung Beckum soll an dieser Stelle die Baustellenzufahrt erfolgen.
Aus Richtung Beckum soll an dieser Stelle die Baustellenzufahrt erfolgen. © Kolossa

Zum ersten Spatenstich als symbolischen Akt für den Baubeginn des Feuerwehrgerätehauses in Sanssouci hatte Bürgermeister Hubertus Mühling am Freitag eingeladen. Und alle drei Fraktionen des Stadtrates nahmen teil, die beiden Ortsvorsteher aus Beckum, Georg Wortmann, und Volkringhausen, Hubertus Schweitzer, das ausführende Ingenieurbüro vom Lehn, Bauunternehmer Johannes Holgenroth, und die Feuerwehrleute.

Sanssouci – Aus den Löschgruppen Beckum und Volkringhausen ist seit einem Jahr die Löschgruppe Hönnetal entstanden, für die die dieses neue Feuerwehrgerätehaus an der B229 auf einer Wiese zwischen Volkringhausen und Sanssouci entsteht. Auf einer Gesamtfläche von etwa 8000 Quadratmetern entsteht ein 800 Quadratmeter großes zweigeschossiges Gebäude, in dem die Fahrzeuge untergebracht werden, aber auch Schulungen in Übungsräumen sowie Übungseinheiten an einem eigens dafür erstellten Übungsturm stattfinden. Davor gibt es Stellplätze für die Einsatzkräfte.

„Mit drei Millionen Euro für die Baukosten ist dies seit den 70-er Jahren die größte Einzelinvestition unserer Stadt“, betonte Mühling. „Aber dies ist uns allen wichtig, um hier an zentraler Lage eine ordentliche Arbeitsstelle für unsere Feuerwehrleute zu schaffen.“ Denn die Feuerwehrgerätehäuser beider Ortsteile seien so in die Jahre gekommen, dass nach Erstellung des Brandschutzbedarfsplans im Jahr 2015 die Gespräche mit der Feuerwehr einen gemeinsamen Konsens für den Bau eines gemeinsamen Feuerwehrgerätehauses fanden.

Konkreter Starttermin war der Mai 2019, in dem die Grundstücksverhandlungen begannen. Einen Monat später erfolgte der Grundstückskauf, und im Mai 2020 wurden die Architektenplanungen vergeben sowie der Bebauungsplan beschlossen. „Am 25. Mai 2022 lag uns die Bestätigung des Bebauungsplanes vor, und am 20. September die Genehmigung des Bauantrages.“ Das Gelände ist aufgrund seiner Lage nicht ohne Herausforderungen, wie Kai vom Lehn vom gleichnamigen Architekturbüro unserer Zeitung erzählte: „Es gilt, bis zu 1,80 Meter an Höhendifferenz auf dem Baugelände anzupassen, und dieses dann an die Bundesstraße anzupassen.“ Dies seien noch einmal etwa 1,50 Meter.

All dies sei aber realisierbar, so auch die Ausfahrt bei Einsatzfahrten, die mit Ampelschaltung freigegeben werde. Mühling zum weiteren Zeitplan: „Ab Montag ist der offizielle Baustart. Dann wird der Rohbau, und die Arbeiten für Zimmerei und Dachdecker ausgeschrieben. Unser Plan sieht eine Fertigstellung im Frühjahr 2024 vor.“ Die Bauzufahrt erfolgt durch eine noch vorzunehmende Anbindung an die B229 in Richtung Beckum. Nächster offizieller Termin sei die Grundsteinlegung, danach das Richtfest und zuletzt die Einweihung. Ob der Kostenrahmen bis dahin eingehalten werden kann, sei fraglich. Der Bürgermeister wies auf weitere Steigerungen der Materialkosten hin.

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