Festspielverein stellt neues Stück „Es war einmal...“ vor

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Wer wollte, konnte sich am Montag direkt in eine Teilnehmerliste des Festspielvereins für das neue Stück eintragen. Dies tat der Großteil der rund 70 Anwesenden dann auch.

Balve - Es war einmal ein Vater, der seinem Kind eine Gute-Nacht-Geschichte erzählt, in dem das Schneiderlein auf Schneewittchen, Dornröschen, Rotkäppchen und Rapunzel trifft. Dann frisst der Wolf das Dornröschen, es erscheinen eine böse Fee, der Froschkönig, sieben Zwerge und das Rumpelstilzchen.

All dies hat der Festspielverein in eine Handlung gebracht, die ab Mai in der Balver Höhle unter dem Titel: „Es war einmal … sieben Märchen auf einen Streich“ zu sehen sein wird. 

Darsteller gibt es schon genügend, wie sich am Montag anhand der vollen Teilnehmerlisten nach der Präsentation des Stückes für die kommende Festspielsaison zeigte. In die Listen trug sich fast jeder der 70 Interessierten ein, die in die Realschule gekommen waren. 

Kruse-Endres gibt sich zuversichtlich 

Regie führt erstmals Marie Neuhaus-Schwermann als Nachfolgerin von Anke Lux. Für die Choreografie ist jetzt Nadine Schlebrowski (vorher Svenja Koch), für die Musik Markus Kaiser (vorher Michael Wiehagen) zuständig. Mit diesem Trio und ganz viel Engagement von allen Seiten soll die kommende Märchensaison zu einem Erfolg werden. 

Thomas Kruse-Endres, 2. Vorsitzender des Festspielvereins, der das Treffen leitete, sagte: „Wir kriegen das wieder hin.“ Diesmal steht ein Stück von Martin Lingnau und Heiko Wohlgemuth auf dem Spielplan, in dem, so die neue Regisseurin, „die Märchen auf den Kopf gestellt“ werden. Vielseitig, lustig und bunt geht es zu: „Wir beziehen dabei auch das Publikum mit in die Aktionen ein.“ 

Bei diesen Abenteuern vom Kinderschlafzimmer in die Märchenwelt werden so viele Darsteller wie möglich benötigt; 16 Rollen gibt es, die mehrfach besetzt werden sollen. Und weil bei der Vorstellung des Stücks fast nur erfahrene Schauspieler waren, die schon in mindestens einem Musical mitgespielt haben, kann die Regisseurin bei der Besetzung aus dem Vollen schöpfen. „Ich lasse die Spieler an der künstlerischen Entstehung mitwirken“, lässt Neuhaus-Schwermann den Darstellern Freiraum. 

Leiß fordert konzentrierte Mitarbeit

Jörg Leiß, Ensemblesprecher, erinnerte bei aller Spielfreude aber auch an regelmäßigen Probenbesuch und konzentriertes Mitarbeiten: „Das, was wir aufführen, soll auch das Eintrittsgeld wert sein.“ Dazu treffen sich alle im Dezember einmal in der Woche, ab Januar dann an zwei Tagen. Dass der Festspielverein 2019 kein Erwachsenenmusical aufführen wird, begründete Thomas Kruse-Endres so: „Wir wollen unsere neue Regie nicht überfordern.“

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