Konzerte und Theateraufführungen geplant

Festspielverein: Lange Zwangspause endet im September

Coronabedingt konnte das Ensemble des Festspielvereins in diesem und im vergangenen Jahr in der Höhle nicht auftreten. Nun wollen die Laienschauspieler im Herbst aber zumindest in der Gransauer Mühle wieder auf der Bühne stehen.
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Coronabedingt konnte das Ensemble des Festspielvereins in diesem und im vergangenen Jahr in der Höhle nicht auftreten. Nun wollen die Laienschauspieler im Herbst aber zumindest in der Gransauer Mühle wieder auf der Bühne stehen.

Hinter dem Festspielverein Balver Höhle liegen harte Monate. Coronabedingt musste die Festspielsaison in diesem und im vergangenen Jahr jeweils komplett abgesagt werden.

Auch die weiteren geplanten Events im Felsendom konnten nicht stattfinden. Im September soll die lange Zwangspause enden. „Der Festspielverein kann wieder Veranstaltungen durchführen und Theaterstücke aufführen“, teilte Pressesprecher Thomas Münch erleichtert mit.

Das für Freitag, 24. September, terminierte Konzert mit der Bremer Band Versengold finde wie geplant statt. Das Konzert mit der Folkband sei ausverkauft. „Weil dann die Bühne einmal aufgebaut ist, haben wir uns entschlossen, am Samstag, 25. September noch einen Sauerländer Bandabend zu veranstalten“, so Münch. Auftreten sollen die Balver Mammuts, die Rockband How many Roads aus Sundern und eine dritte Gruppe, die noch nicht feststeht.

Ticketverkauf für Bandabend läuft

Der Kartenvorverkauf läuft bereits. Tickets gibt es im Büro des Festspielvereins (Garbecker Straße 5) und online unter www.festspiele-balver-hoehle.de. Im Vorverkauf kosten die Karten pro Stück 12 Euro, an der Abendkasse (falls verfügbar) dann 15 Euro. Für den Bandabend gilt die Corona-3G-Regel, teilnehmen dürfen also nur Geimpfte, Genesene oder Getestete. „Weil es sich um eine Tanzveranstaltung handelt, muss ein PCR-Test vorgelegt werden“, sagt Pressesprecher Münch.

Auch Theater soll in diesem Jahr noch gespielt werden. An fünf Terminen wird in der Gransauer Mühle als neu geschaffener Vereinsstätte das Stück „Der dressierte Mann“ (von John von Duffel) unter der Regie von Marie Neuhaus-Schwermann aufgeführt. In dem Stück geht es um Helen und Bastian, die in einer gleichberechtigten Partnerschaft, frei von alten Rollenmodellen leben. Bastian, der vermeintlich glückliche Hausmann mit einem Job bei der Bank und Helen, die reine Businessfrau. Diese scheinbar ideale Beziehungskonstellation bekommt jedoch einen Bruch, nachdem Helen den Chefposten angeboten bekommt, den Bastian selber gerne haben würde. Nach einem verpatzten Heiratsantrag bröckeln dann die modernen Rollenverteilungen Stück für Stück auf. „,Der dressierte Mann’ ist ein erfrischendes und modernes Theaterstück, was die Brücke zwischen modernen Partnerschaften und altmodischen Genderrollen einkrachen lasst – und dies mit jeder Menge Witz und Schlagfertigkeit“, teilt der Festspielverein mit.

Fünf Termine im November

Gezeigt wird das Stück am Freitag, 5. November, Samstag, 6. November, jeweils ab 20 Uhr, und Sonntag, 7. November, ab 16 Uhr. Zudem am Freitag, 19. November, und Samstag, 20. November, jeweils ab 20 Uhr. Auch hier läuft der Vorverkauf. Karten gibt es im Festspiele-Büro und online. Erwachsene zahlen pro Ticket zwölf Euro, Kinder, Schüler, Studenten und Menschen mit Behinderung jeweils 10 Euro.

„Das Ensemble des Festspielvereins freut sich darauf, wieder aktiv werden zu dürfen. Jetzt hoffen wir auf viele Besucher“, so Münch abschließend.

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