Ein Festival der Chormusik

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Die Chorfestival-Besucher amüsierten sich bestens.

BALVE - Die Liebhaber des Chorgesangs erlebten jetzt schöne Stunden beim Chorfestival in der Balver Höhle.

Einen „schönen Abend“ wollte ein Freundeskreis aus Werdohl beim Chorfestival unter dem Motto „Höhlenfieber“ am Samstag in der Balver Höhle verbringen. Vor dem Konzert stießen die Vier miteinander an. Ihre Erwartungen formulierten sie so: „Wir lassen uns überraschen.“

Und nicht nur für dieses Quartett – sondern für jeden der 400 Zuhörer – legten sich in den folgenden Stunden 150 Sänger aus fünf Chören ins Zeug. „Das sind richtig gute Chöre“, sagte Ulrike Mertens, die als Vorsitzende des Festspielvereins durch das Programm führte. Konzert- und Meisterchöre aus der Umgebung – aber auch aus Dortmund – boten einen Querschnitt aus allen Genres der Literatur, um dem Publikum in der kühlen Höhle einzuheizen.

Höhlenfieber im Felsendom in Balve

 „Haben Sie auch schon Höhlenfieber bekommen?“, fragte Moderatorin Mertens nach den ersten beiden Liedern. Diese wurden vom Festspielchor vorgetragen. „Lassen Sie sich mitreißen“, lud die Festspielvereins-Vorsitzende ein, den Beifall, der diesem Chor beschert wurde, auch den anderen Mitwirkenden zu spendieren. Und so wurde es auch gemacht: Sowohl die jüngsten vom Chor-Atelier, als auch die aus dem Ruhrgebiet bekamen viel von dem sprichwörtlichen Brot der Künstler – und zwar verdient.

Für das Chor-Atelier, Vokal-Art und auch die Dortmunder Bad Boys war es jeweils eine Premiere, an diesem besonderen Ort auftreten zu dürfen. Jeder Chor gab im Laufe seines Einzelauftritts sein Bestes – am Ende waren so 28 Lieder gesungen worden. Zum großen Finale kamen aber alle Chöre noch einmal zusammen, um gemeinsam – und mit dem Publikum – das Volkslied „Kein schöner Land“ zu singen. Ein gelungener Abschluss nach fast dreieinhalb Stunden.

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