1400 feiern Kultrock-Party

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Als eine absolute Bereicherung des Festivals bezeichnet der Veranstalter die Bluesrock-Band Henrik Freischlader. ▪

BALVE ▪ Die Bässe wummern, die Musiker auf der Bühne spielen sich reglrecht in Exstase – und nehmen den restlos ausverkauften Balver Felsendom mit auf ihre rockige Reise entlang all den musikalischen Facetten, die beim German Kultrock-Festival in der Balver Höhle zum guten Ton gehören.

„Ausverkauft! Restlos!“, sagte Veranstalter Guido Simm, der zusammen mit Klaus Walz am Samstag abermals ein begeisterndes Konzert auf die Beine gestellt hatte. Erstaunlich wie homogen das Publikum besetzt war. Junge Menschen zog das Event ebenso in seinen Bann wie die älteren Semester. Aber eines hatten alle gemein, die am Samstag seelige Stunden im Dunst guten, handgemachten Kultrocks verbrachten: Sie waren glücklich. Egal ob es sich um die Hardcorefans der ersten Reihen handelte, die den Stars des Festivals so nah kamen wie kein anderer, oder die „stillen“ Genießer auf den hinteren Rängen beziehungsweise vor der Höhle, sie alle bekamen eine Rock-Show geboten, die es wahrlich in sich hatte.

Punk Floyd und Aphodyl brachten das Publikum auf Betriebstemperatur, ehe mit Henrik Freischlader der erste echte Kracher die Bühne enterte. Blues-Rock in Vollendung, ein Mix aus vielen eigenen Werken und Hits weltbekannter Rockgrößen gaben Henrik und seine Vollblutrocker zum Besten. Das Publikum hatte seine helle Freude.

Je später der Abend um so „heißer“ die Gäste. Auf Freischlader folgte Peter Panka's „Jane“, die seit dem ersten Festival zum Stamm gehören. „Da war die Höhle gerammelt voll. Für ‘Jane‘ ist das Konzert wie ein Heimspiel. Die Höhle ihr Wohnzimmer. Da fühlen die sich richtig wohl – und haben deshalb schon für 2013 zugesagt, obwohl sie eigenlich aufhören wollten“, freut sich Guido Simm schon auf die vierte Auflage im nächsten Jahr. Der mit 1400 Menschen gefüllte Felsendom kochte dann zu späterer Stunde nochmals richtig hoch als es „Doogie White“ und „Demon's Eye“ richtig krachen ließen.

„Das Festival ist ein echter Publikumsmagnet. Wir hatten Besucher von Büsum bis Lörrach, aus den Benelux-Staaten, Schweden der Schweiz und Österreich. Ein Riesendankeschön an alle Beteiligten, die Stadt Balve und die Schützen. Eine super Zusammenarbeit“, dankte Guido Simm für ein Kultrock-Festival, das nach dem „Friede, Freude, Eierkuchen“-Prinzip alle Beteiligten glücklich machte. ▪ maj

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