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Ferromone-Events: Industriekultur kreativ in Szene gesetzt

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Von: Markus Wilczek

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Dr. Sandra Hertel und Dr. Oliver Schmidt, 2. Vorsitzende des Vereins Wasser-Eisen-Land Industriekultur in Südwestfalen, stellten mit weiteren Verantwortlichen das Ferromone-Programm vor.
Dr. Sandra Hertel und Dr. Oliver Schmidt, 2. Vorsitzende des Vereins Wasser-Eisen-Land Industriekultur in Südwestfalen, stellten mit weiteren Verantwortlichen das Ferromone-Programm vor. © Verein

Zehn Veranstaltungen und neun Veranstaltungsorte von Juni bis November: Die Industriekultur in der heimischen Region wird kreativ in Szene gesetzt.

Ob Feuershows in historischen Gemäuern, Pop oder Klassik im Museum, Lichtinstallationen, Konzerte oder Musicals: Die Festivalreihe Ferromone setzt die Industriekultur in und um den Märkischen Kreis auf neue und experimentelle Art und Weise in Szene.

Sandra Hertel und Oliver Schmidt, 2. Vorsitzende des Vereins Wasser-Eisen-Land Industriekultur in Südwestfalen, Bettina Hornemann, Ferromone-Festivalkoordinatorin, und Martina Handke, Fachdienst Kultur und Tourismus beim Märkischen Kreis, stellten mit den Festivalpartnern an der Luisenhütte das Festivalprogramm für 2022 vor. „Es wird bunt und vielfältig – genau wie die Industriekultur in Südwestfalen selbst“, verspricht Hertel, die Technikdenkmäler „zu Orten lebendiger Industriekultur und sie in neuer Form erlebbar“ zu machen.

„Luise heizt ein“ einer der Höhepunkte

Einer der Höhepunkte der der Reihe ist die Veranstaltung „Luise heizt ein“ des Märkischen Kreises am Samstag, 2. Juli, ab 17 Uhr an der Luisenhütte. Dort wird die ehemalige Eisenhütte zum Rummelplatz der Illusionen, wo Naturgesetze auf den Kopf gestellt werden. Unter dem Motto „Paradox“ erwarten die Besucher wilde Tiere, paradoxe Erscheinungen, Artisten und ein Lichtspektakel.

„Ferromone-Events unterscheiden sich von klassischen Museumsveranstaltungen. Es geht darum, die Kulturdenkmäler aus besonderen Perspektiven zu präsentieren. Wir rücken sie ins Rampenlicht, und zwar für jeden: vom historisch interessierten Publikum über Konzertbesucher bis hin zu Familien“, erläutert Oliver Schmidt.

Menschen sollen zu Erlebnisorten gelockt werden

Der Name Ferromone ist eine Wortschöpfung aus „Pheromomen“, den biologischen Lock- und Botenstoffen, und „Ferrum“, dem lateinischen Begriff für Eisen, und soll ausdrücken, was das Ziel der Festivalreihe ist: Die Menschen zu Erlebnisorten der Industriekultur locken. Gegründet wurde die Veranstaltungsreihe 2006 vom Netzwerk Wasser-Eisen-Land (unter dem Titel „Live in den Fabrikskes“).

Der Ferromone-Auftakt findet am Donnerstag, 30. Juni, ab 19 Uhr im Kulturzentrum Werkhof Hohenlimburg mit Konzert und Bandcamp (geleitet von den Musikern Jini Meyer und Tim Husung) statt.

Die weiteren Events in der Übersicht:

Alle Termine, Infos und Kontakte auf www.ferromone.de.

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