Familienzentrum arbeitet mit „Amicitia“ zusammen

Die Kooperation präsentierten Michael Volmer, Elisabeth Dippong und Pfarrer Andreas Schulte; vorne Leon, Alexander und Louisa.

GARBECK ▪ In der „Mini-Weihnachtsfeier“ vom Katholischen Familienzentrum Heilige Drei Könige Garbeck war Musik drin. Angefangen mit der Eröffnung der Kinder der musikalischen Früherziehung bis hin zum ersten Auftritt der hauseigenen „Flöten-Kinder“ und schließlich der Darbietungen des Vororchesters vom Musikverein „Amicitia“ Garbeck. Spannend war es für die Mädchen und Jungen, die Instrumente selbst auszuprobieren, während die von den Erwachsenen vollzogene Unterzeichnung der „Kooperationsvereinbarung“ den Weg freimachte für eine Zusammenarbeit zwischen Musikverein und Familienzentrum.

„Wir wollen das Interesse wecken und fördern“, so Michael Volmer, Vorsitzender der „Amicitia“. „Hier haben die Kinder ein optimales Umfeld, in dem sie von uns unterstützt werden.“ Natürlich wird dadurch auch erhofft, Nachwuchs für das eigene Orchester gewinnen zu können. Elisabeth Dippong, Leiterin des Familienzentrums wies auf den ersten Schritt zur Musik und den Instrumenten hin, dem dann in der Schule weitere folgen.

Premiere hatte die Flötengruppe – ein Beispiel für die bisherige Zusammenarbeit, die von Musikerin Maike Schulte durchgeführt wurde. Alexander, Louisa und Leon spielten das erste Mal vor großem Publikum, das ihre Leistung mit viel Beifall würdigte.

Zum dritten Mal traten bei Weihnachtsfeiern die Kinder der musikalischen Früherziehung auf. 18 sind es, die von Stefanie Höltke als Erzieherin mit einer abgeschlossenen Ausbildung als „Fachkraft für musikalische Früherziehung im Primarbereich“ angeleitet werden. Durch diese im Katholischen Familienzentrum vorhandenen Kompetenzen, auf die Elisabeth Dippong verwies, kann die musikalische Basisarbeit funktionieren.

Wie es denn nun bei einem Orchester klingt, das hörten die Mädchen und Jungen bei den Darbietungen des Vororchesters unter der Leitung von Carolin Rath. Mit großen Augen und teils auch den Händen auf den Ohren verfolgten sie das Zusammenspiel der Instrumente.

Und wer rechts außen auf dem Schoß der Mama saß, der hatte den Schlagzeuger genau im Blick. Nachdem alle Instrumente zur Benutzung frei gegeben wurden, fand sich sofort eine Warteschlange vor dem Schlagzeug ein, um selbst einmal dort die Trommeln und Becken schlagen zu dürfen. Auch die Klarinetten oder die blitzenden Trompeten wurden ausprobiert.

Pfarrer Andreas Schulte als Hausherr dieser kirchlichen Einrichtung freute sich über die Beteiligung, und vor allem darüber, dass mit dem Musikverein ein kompetenter Partner gewonnen werden konnte. Gerne unterschrieb er zusammen mit Elisabeth Dippong und Michael Volmer die „Kooperationsvereinbarung“.

Ziel ist es, das Interesse für die Musik bei den Kindern zu wecken, zu entwickeln und zu fördern. Diese Verpflichtung gilt ab dem 20. Dezember 2011 und sieht folgende Maßnahmen vor: regelmäßiger Blockflötenunterricht, Aktionen des Musikvereins in verschiedenen Besetzungen, um unterschiedliche Instrumente kennen zu lernen und auszuprobieren, gegenseitige Unterstützung und gemeinsame Aktivitäten zum Thema „Musik“.

Julius Kolossa

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